SB DJK Rosenheim - Kirchheimer SC

12-Tore-Wahnsinn! SB DJK Rosenheim kämpft sich zurück und wird dann abgeschossen

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Traf einen Elfmeter, verschoss aber auch einen: Christoph Börtschök.
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Rosenheim - Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen musste der Sportbund acht Gegentreffer hinnehmen. Nach turbulenten neunzig Minuten entführten die Gäste vom Kirchheimer SC mit 4:8 die Punkte aus dem Josef März Stadion.

Der Sportbund begann druckvoll, mit dem Willen das 0:8 vom Spiel in Holzkirchen vergessen zu machen. Nach 14 Minuten krönte Marko Dukic die gute Startphase mit einem Abstaubertor zur 1:0-Führung. Doch fast im Gegenzug (16.) glichen die Gäste durch Peter Schmöller per Kopf nach einer Eckballflanke aus. Florian Rädler erhöhte mit einem Doppelpack (25. und 28.) auf 3:1 für den KSC. In beiden Situationen schaffte es der Sportbund nicht, den Ball gezielt aus der Gefahrenzone zu klären, was die Gäste mit zwei Distanzschüssen bestraften. Wie zuletzt gegen Ampfing und Holzkirchen gingen die Grün-Weißen mit drei Gegentoren in die Halbzeit.

Unglaublich zweite Halbzeit bringt Kirchheim den Sieg

Das 4:1 (53.) für den KSC kurz nach der Pause, wieder ein Kopfballtor nach einer Ecke, schien die Partie entschieden zu haben. Der Sportbund gab sich jedoch nicht geschlagen. Bereits zwei Minuten später keimte wieder Hoffnung auf, nachdem Kapitän Christoph Börtschök (55.) einen Handelfmeter souverän zum 2:4-Anschlusstreffer verwandelte, dem zehn Minuten später ein Elfmeter, nach Foul an Marko Dukic, folgte. Das Glück war dem Sportbund in dieser Situation aber nicht hold. Kapitän Christoph Börtschök verlud den Torwart mit einem Chip, der Ball klatschte aber an die Latte und sprang über das Tor ins Aus. Wer jetzt dachte, dies sei der Genickbruch für die Aufholbemühungen der Grün-Weißen, der sah sich in der 72. Minute eines Besseren belehrt. Irfan Selimovic, von Marko Dukic mit einem Steilpass mustergültig eingesetzt, erzielte mit einem harten, platzierten Schuss den 3:4 Anschlusstreffer. Janik Vieregg (75.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, traf aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten, bei der anschließenden Ecke lenkte Morris Duggan vom KSC den Ball aber unglücklich ins eigene Netz zum 4:4.

Im Bemühen, nun wie vor zwei Wochen gegen Ampfing das Spiel noch für sich zu entscheiden, standen die Grün-Weißen zu offensiv und wurden klassisch ausgespielt. Marwin Binder (79.) brachte die Gäste wieder mit 5:4 in Front. Der Sportbund setzte nun alles auf eine Karte, spielte aufgrund einer Verletzung von Thomas Ofenmacher die letzten Minuten aber in Unterzahl und wurde vom KSC noch drei Mal klassisch ausgekontert. Am Ende stand ein 4:8 auf der Anzeigetafel, welches ein Sinnbild für die Kirchheimer Kaltschnäuzigkeit und Effektivität darstellte.

Kurios: Mit einem Torverhältnis von 45:49 stellt der SB DJK Rosenheim in der Landesliga Südost nun sowohl den besten Angriff, als auch die schlechteste Abwehr der Liga.

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dg/SB DJK Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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