PM: Vorbericht: FC Ismaning - SV Kirchanschöring 

Vor Duell mit Ismaning - Kostner warnt: „Das finde ich nicht gut"

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Der SVK um Tobi Schild will auch in Ismaning wieder punkten.

Ismaning - Fünf Spieltage sind in der Bayernliga Süd noch zu absolvieren und die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring stehen mit 42 Punkten auf einem starken  Rang acht. Die magische Grenze von 40 Punkten zum Nicht-Abstieg hat die Elf von Trainer Michael Kostner damit hinter sich gelassen, der Abstand zum ersten Abstiegs-Relegationsplatz beträgt elf Zähler. Die hat der nächste Gegner am Karsamstag inne, der FC Ismaning, Anpfiff ist um 14 Uhr.

Der FCI hatte am Dienstag eine Nachholpartie beim TSV 1865 Dachau und gewann dort mit 1:0. Die Ismaninger konnten sich damit im Abstiegskampf Luft verschaffen, während Dachau wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegs-Relegation einbüßte.

Kostner hat nach dem Sieg am Wochenende den Spielern am Montag zur Belohnung frei gegeben. Beim SVK, der mit einem Zähler Rückstand derzeit fünf Mannschaften vor sich im oberen Klassement hat, können sie fast entspannt zum ehemaligen Regionalligisten ins Professor Erich Greipl Stadion an der Leuchtenbergstraße fahren. 

Kostner richtete schon nach dem Sieg gegen den TSV Kottern an das Umfeld die Bitte, die aktuelle Situation nicht zu euphorisch zu sehen. „Mir geht es einfach um die Erwartungshaltung“ sagt er, die wäre zwar beim Fußball überall so, der SVK habe in der letzten Saison in der letzten Sekunde gerade noch die Bayernliga gehalten, im letzten Ligaspiel in Wolfratshausen, nun sei ein positiver Lauf da „die Jungs haben sich entwickelt“ und schon werde „mehr verlangt“. Man merke die Stimmung in Gesprächen.

„Die können wir ja auch schlagen und dann sind wir oben dabei“, das höre er immer öfter. „Das finde ich nicht gut“, sagt Kostner. Natürlich wollen er und die Mannschaft gewinnen und erfolgreich sein. Alle wollten sich weiterentwickeln. Aber es käme mit Sicherheit wieder ein Rückschlag: „weil wir einfach noch nicht so stabil sind“, so der Chef-Einweiser. Wenn er höre „nur ein Punkt Rückstand zu Tabellenplatz drei“, das würden er und die Verantwortlichen natürlich auch sehen, aber das „ist nicht unser Ziel in der Tabellenregion“.

Kostner und die Mannschaft wollen die anstehenden letzten fünf Spiele so erfolgreich wie möglich gestalten, er selbst denke, „dass wir den Klassenerhalt geschafft haben“ und gibt nach einer „erfolgreichen und tollen Saison“ als Ziel einen „einstelligen Tabellenplatz“ vor. Ohne das Spiel am Samstag zu erwähnen, sagt Kostner aber auch: „wir müssen uns auswärts verbessern“, da wären die Gelb-Schwarzen noch nicht so, „wie ich mir das vorstelle“. Zu Hause habe sich die Mannschaft verbessert, aber auswärts „liegt noch einiges im Argen“.

Die Wege von Ismaning und Kirchanschöring kreuzen sich übrigens erst seit Kurzem. Die Münchner waren bis vor einigen Jahren stets eine Klasse höher angesiedelt als der SVK.

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Pressemitteilung SV Kirchanschöring 

Quelle: rosenheim24.de

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