PM: ESV Freilassing - TSV Bad Endorf 3:1

Freilassing besiegt Endorf und behält die drei Punkte

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Der ESV Freilassing gewinnt mit 3:1 gegen den TSV Bad Endorf.

Freilassing - Nichts zu holen gab es für den TSV Bad Endorf an der österreichischen Grenze beim ESV Freilassing. Am Ende hieß es verdient 3:1 für die Hausherren. Für die nächsten Spiele wird auch Abwehrmotor Max Mies fehlen der sich eine rote Karte abholte.

Mit viel Euphorie und Selbstvertrauen reisten die Kurstadt-Kicker zum ESV Freilassing und begannen die Partie gut - Endorf stand hoch und gab den Hausherren in den ersten Minuten viel Druck. Dennoch schlichen sich ungewohnte Abspielfehler und auch viele Ballverluste bei Endorf ein. Nach gut zwanzig Minuten dann der erste Treffer vom ESV. Tobias Pappenberger konnte noch souverän den ersten Schuss von ESV´ler Daniel Leitz klären, doch der Abpraller sollte bei Mario Markovic landen, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. Aus Endorfer Sicht ein unnötiger Treffer, der zu diesem Zeitpunkt nicht hätte fallen müssen.

Der TSV war unbeeindruckt und spielte munter weiter - Endorfs Marinus Weber schickte den Torjäger Heinl auf die Reise und der tankte sich geschickt auf der rechten Seite durch und marschierte Richtung ESV Gehäuse, doch er konnte den Ball nicht versenken und vergab die Großchance. Zehn Minuten nach dem ersten Tor, dann der zweite Treffer der Pritzl-Elf. Nach einer Ecke war es Gerit Kluth, der am höchsten stieg und per Kopfball das 2:0 für die Gastgeber markierte. Wieder wäre es ein vermeidbarer Treffer gewesen, die Abstimmung in der Endorfer Abwehr passte nicht und wurde eiskalt bestraft. Dies sollte dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand in Freilassing sein.

Heinl trifft per Elfmeter, Mies sieht rot

Nach dem Pausentee war es ein Ebenbild der ersten Hälfte, Endorf hatte mehr Anteile in der Anfangsphase und hätte den Anschlusstreffer erzielen können, wieder war es Heinl der den Ball nur knapp neben das Tor setzte. Endorfs Coach Thalhammer reagierte dann und stellte auf volle Offensive, Brandl kam für Aicher und sollte nun über links noch mehr Wirbel nach vorne bringen. Die Partie verlor aber etwas an Fahrt und beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlpässe und es wurden auch mehr Nicklichkeiten. Insgesamt zeigte der Unparteiische fünfmal gelb und einmal Rot. In der 68. Minute bekam der TSV Bad Endorf einen sehr umstrittenen Strafstoß zugesproche, den Heinl sicher verwandelte. Damit ließ er die Kurstadt-Kicker noch einmal hoffen.

Der wohl größte Aufreger passierte dann in der 77. Minute als ein Freilassinger in Richtung Endorfer Gehäuse marschierte und von Max Mies gebremst wurde, Mies spielte wohl klar den Ball, das sah jedoch der Unparteiische Günther anders und schickte die Nummer 5 vom TSV zum Duschen - eine umstrittene Entscheidung. Der daraus folgende Freistoß sollte dann auch das 3:1 für die Eisenbahner bedeuten. Fabio Hopf ließ TSV Schlussmann Pappenberger keine Chance und verwandelte mit einem strammen Schuss links unten, da gab es nichts zu halten. Das sollte dann auch der Endstand im Max Aicher-Stadion sein. Fazit des Spiels war, das beide Mannschaften keine gute Leistung boten, jedoch sich Freilassing die drei Punkte verdiente.

"Die nächsten Spiele werden wichtig"

"Wir hatten viele Fehler in unserem Aufbauspiel und wussten auch zeitweise nicht wie wir uns organisieren sollen. Wieder haben wir uns das Leben selber schwer gemacht und konnten nicht an die gute Leistung gegen Ampfing anknüpfen. Wir müssen unbedingt eine konstante Leistung an den Tag bringen denn so bringen wir uns nicht weiter. Die nächsten Spiele werden für uns sehr wichtig, da brauchen wir eine solide Leistung um bestehen zu können", so Vorstand Neiser nach dem Spiel.

Pressemitteilung TSV Bad Endorf

Quelle: rosenheim24.de

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