SV Saaldorf - VfL Waldkraiburg 4:3

Waldkraiburgs Kampf in Saaldorf wird nicht belohnt

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Saaldorf - Schon vor Anpfiff die ersten Sorgen für Trainer SVS-Rehrl. Keeper Maxi Steinmassl muss mit Sprunggelenksproblemen passen. Dafür stand jedoch mit Christian Streitwieser auch ein sicherer Rückhalt parat, der über 90 Minuten fehlerlos blieb. Für Michael Hauser stürmte zentral Timo Portenkirchner.

Der SVS begann konzentriert, während der VFL Waldkraiburg in den Anfangsminuten defensiv große Probleme hatte, und den SVS zum Toreschießen einlud. In der 4. Minute bekam der VFL einen Freistoß am eigenen Strafraum, Raimund Stuiber spielte die Kugel halbhoch zurück zu Keeper Domen Bozjak, der konnte den Ball nur noch direkt zur Seite spielen, dort stand jedoch Stefan Schreyer der quer auf seinen Bruder Michael spielte und dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und schob zum 1:0 ein. 

Auch in den Folgeminuten kam Saaldorf immer wieder gefährlich vor das Gästetor, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. In der 8. Minute tauchte der VFL erstmals halbwegs gefährlich vor dem Tor von Streitwieser auf, doch Ives Deutsch zielte einige Meter daneben. Doch in der 11. Minute wieder so eine unkonzentriertheit in der Waldkraiburger Abwehr. Michael Schreyer führte eine Ecke schnell aus, Christoph Voitswinler flankte aus halblinker Position in die Box, dort tauchte Kapitän Johannes Hafner auf und kann völlig unbedrängt aus 8 Meter zum 2:0 einköpfen. Der VFL war weiterhin sehr löchrig in der Abwehr. In der 16. Minute wurde rechts auf Richard Kunz durchgesteckt, doch dieser übersah in der Mitte den mitgelaufenen Timo Portenkirchner und zog knapp vorbei. Danach war die Partie ausgeglichen, ohne das wirklich gefährliche Aktionen vor dem Tor entstanden.

Waldkraiburgs Kapitän fliegt vom Platz

In der 30. Minute noch einmal eine gute Chance für Michael Schreyer nach starkem Pass von Hafner, aber Schreyer zielte knapp am linken Pfosten vorbei. Dann die scheinbare entscheidende Phase des Spiels. In der 32. Minute steckt M. Schreyer auf Portenkirchner durch, Assistent Philipp Kevin hebt die Fahne, doch SR Etienne Fromme vom FC Neufahrn lässt weiterspielen, die VFL-Akteure warten auf den Pfiff, Portenkirchner läuft durch und schiebt zum Missfallen aller Waldkraiburger zum 3:0 ein. Zwei Minuten später hatte sich VFL-Kapitän Raimund Stuiber immer noch nicht beruhigt und bekommt im Anschluß an eine Freistoß für den SVS die Gelbe Karte. Als er dann auch noch den Ball wegschlägt fackelt SR Fromme nicht lange und verwies den Waldkraiburger mit der Ampelkarte des Feldes. Kurz darauf hatte dann noch Portenkirchner die Chance zum 4:0, aber aus 13 Meter zielte er übers Tor von Bozjak.

VfL kommt nochmal zurück

Nach der Pause plätscherte das Spiel bis zur 60. Minute vor sich hin, lediglich der für St. Schreyer eingewechselte Hauser hatte eine gute Kopfballchance, die jedoch in den Armen von Bozjak landete. Und so kam es wie es kommen musste. Karatepe brachte von Halblinks einen Freistoß zur Mitte und Deutsch köpft zum 3:1-Anschlusstreffer ein. Doch bereits drei Minuten später kontert der SVS, Schreyer legt quer auf Hauser der zum 4:1 einschiebt. Danach hätte Saaldorf mit Chancen von Schreyer und Großschädl alles klarmachen können, aber beim SVS klappte nicht mehr viel. In der 69. bringt Altmer vom VFL die Kugel zur Mitte, dort steht weiträumig umringt von vielen Saaldorfern der eingewechselte Benjamin Hadzic der zum 4:2 trifft. In der 75. bringt Großschädl Weichart zu Fall, denn fälligen Strafstoß schiebt Rivis sicher zum 4:3 ein. Nun kam nochmal richtig Spannung auf.

Zuviel für das Nervenkostüm von VFL-Trainer Tom Steiger, der in der 80. Minute von SR Fromme des Platzes verwiesen wurde. Aber letztendlich brachte der VFL nichts mehr gefährliches vor das Tor des SVS und so konnte das Team von Matthias Rehrl 3 wichtige Punkte einfahren.

Quelle: rosenheim24.de

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