TSV 1880 Wasserburg - SV DJK Kolbermoor 12:3

15-Tore-Wahnsinn: Wasserburg verabschiedet sich furios!

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Wasserburg - Es scheint unglaublich! Im letzten Spiel der Saison am Donnerstagabend schießt der TSV 1880 Wasserburg den SV DJK Kolbermoor mit sage und schreibe 12:3 aus dem Stadion in der Altstadt!

Dabei fing es gar nicht so schlecht an für den schon als Absteiger feststehenden SV DJK Kolbermoor: Bereits nach einer Minute entschied Schiedsrichter Gramsamer nach einem Handspiel von Matthias Haas auf Strafstoß für die Gäste. Doch Keeper Georg Haas war zur Stelle und konnte den Elfmeter von Goran Divkevic parieren. Zehn Minuten später machte es der zuvor leidtragende Matthias Haas besser und verwandelte auf der Gegenseite einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung für die Löwen (11.).


Das machte die Wasserburger anscheinend noch hungriger auf Tore, in den nachfolgenden 20 Minuten erhöhten die Gastgeber durch Andrija Bosnjak (15.), Giuseppe Costanzo (18.) und nochmal Bosnjak (30.) auf 4:0! Nur wenige Minuten später trafen die Kolbermoorer dann zum ersten Mal: Julian Boddeutsch versenkte einen Freistoß eiskalt (33.). Doch Wasserburg dachte gar nicht daran, die Gäste nochmal "schnuppern" zu lassen, Bosnjak (35.), Christop Scheitzeneder (37.), Michael Pointvogel (40.) und wieder Bosnjak (42.) erhöhten vor der Pause auf 8:1, es war unglaublich!

Kapitän Dominik Haas macht das Dutzend voll

Service:

Kurz nach der Halbzeit leistete sich Wasserburgs Schlussmann Georg Haas dann einen kleinen Aussetzer, Kolbermoors Ludwig Peetz konnte diesen ausnutzen und zum 8:2 einschieben (49.). Danach dauerte es eine Viertelstunde, bis sich wieder-etwas am Spielstand änderte. Wieder war es Bosnjak, der nach nach einer Haas-Ecke einköpfen konnte (66.). Marco Müller war es dann, der per Abstauber das "goldene" 10. Tor schießen durfte (78.), ehe Boddeutsch nochmal einen Fehler der Löwen ausnutzte und seinen zweiten Treffer des Abends markierte (82.). 


Danach durfte der Kapitän persönlich nochmal ran, er sorgte mit seinem Doppelpack (83., 85.) für den unglaublichen 12:3-Endstand. Kolbermoors Spielführer, Florian Ludwig, verabschiedete sich hingegen schon zwei Minuten vor Abpfiff aus der Bezirksliga, er musste das Feld wegen einer gelb-roten Karte verlassen.

Ein denkwürdiges Spiel geht zu Ende, es war deutlich zu erkennen, dass die beiden Teams in der nächsten Saison zwei Ligen trennen: Für Wasserburg führt der Weg in die Landesliga, Kolbermoor steigt in die Kreisliga ab.

Wasserburgs Andrija Bosnjak darf sich nach seinen fünf Treffern wieder Hoffnungen auf die Torjägerkanone machen, mit nun 24 Treffern steht er zwei Tore vor Razvan Rivis vom VfL Waldkraiburg.

Quelle: rosenheim24.de


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