ESV Freilassing - TSV Bad Endorf 

Traumtor! Bad Endorf siegt dank Joker Garhammer in Freilassing

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So sehen Sieger aus. Der TSV Bad Endorf nahm den Sieg aus Freilassing mit. 
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Freilassing - Zu einer eher ungewöhnlichen Uhrzeit fand der vierzehnte Spieltag für den ESV Freilassing und dem TSV Bad Endorf statt. Grund dafür war, dass ein Endorfer Akteur am Samstag heiratete und der ESV keine Flutlichtanlage im Max-Aicher-Stadion besitzt. Am Ende konnten die Kurstadtkicker verdient jubeln und man ging mit einem knappen 1:0 vom Geläuf.

Nachdem beide Teams nicht in Top-Form waren, erwartete man ein spannendes Bezirksliga Spiel zwischen dem ESV und dem TSV. Gleich zu Beginn war Endorf da und setzte die erste Aktion, ESV-Keeper Tanzer wäre geschlagen gewesen, doch Endorfs Hainzl setzte den Kopfball an den Pfosten - Glück für die Hausherren (4.). 

Nach fünfzehn Minuten hatten dann auch die Pritzl-Schützlinge die erste dicke Chance. Markovic hatte viel Zeit im Strafraum, konnte diese aber nicht nutzen und setzte die Pille neben dem Pfosten. Eine Zeigerumdrehung später war es Kovac, der es aus 20 Metern nicht schaffte, den Ball im TSV Gehäuse unterzubringen. Die knapp 120 Zuschauer sollten voll auf ihre Kosten kommen, denn es war ein offener Schlagabtausch und keine der beiden Mannschaften wollte den Platz als Verlierer verlassen. 

Auch Endorf hatte hochkarätige Chancen, Marinus Weber flog nur Zentimeter an der Führung vorbei, das hätte es sein müssen aus Sicht des TSV. Kurz vor dem Pausentee kamen die Hausherren mit einem schnellen Konter, doch der Schuss von Schimag fand nur den Weg an den Querbalken (39.). So passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel und man ging mit einem 0:0 in die Kabinen. 

Markovic muss zum Duschen - Garhammer mit dem Tor des Tages

Alle warteten gespannt auf die zweite Hälfte einer tollen Bezirksligapartie. Die Anfangsphase gehörte dem ESV, die aber kein Mittel fand, die sichere Endorfer Abwehr zu umgehen. Freilassing hatte mehr Ballbesitz, konnte dies aber in nichts Zählbares ummünzen. In der 61. Spielminute gab es einen Platzverweis seitens ESV. Mario Markovic legte sich den Ball, nach einem eigentlich toll herausgespielten Konter zu weit vor, sodass Endorfs Keeper Pappenberger deutlich früher am Spielgerät war, doch Markovic sprang mit beiden Beinen voraus in den Keeper, ohne jegliche Chance auf den Ball. Otter zeigte sofort Rot, dass hatte mit Fußball nichts zu tun - solche Aktionen findet man eher im Kampfsportbereich wieder - zurecht Rot. 

Ohne Beschwerde ging der ESV´ler zum Duschen, auch von Mitspielern oder Zuschauern kamen keinerlei Beschwerden. Zehn Minuten später war es dann der frisch eingewechselte Andreas Garhammer, der den Endorfer Block jubeln ließ. Chris Heinl brachte eine schöne Flanke auf Garhammer, der aus ca. 18 Metern den Ball volley nahm und traf den rechten Innenpfosten, von wo aus der Ball unhaltbar im Netz einschlug. 

Sowohl Freilassing aber auch Endorf gab sich nicht auf und lieferten sich einen Schlagabtausch. Daniel Leitz vergab eine gute Chance in der 83., aber auch Markovic in der 86. Minute. Garhammer hätte den Deckel draufmachen können. Dieser wurde toll von Stillfried bedient, schoss aber leider aus zehn Metern dem Torwart in die Arme, dass wäre es gewesen. Im Max-Aicher-Stadion passierte nichts mehr und der TSV durfte endlich drei Punkte bejubeln. 

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dg/Pressemitteilung TSV Bad Endorf - Abt. Fußball

Quelle: rosenheim24.de

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