Vorschau aufs Frühjahr: TSV Ampfing

Schweppermänner wollen im Frühjahr richtig durchstarten!

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Die Ampfinger Bezirksliga-Fußballer wollen in der Frühjahrsrunde häufiger Grund zum Jubeln haben.

Ampfing - Nach drei Wochen Vorbereitung mit fünf Testspielen sieht sich der TSV Ampfing bereits in guter Frühform. Trainer Gzim Shala gibt sich jedenfalls nach guten Testspiel-Resultaten sehr zuversichtlich. Am Samstag steht gegen den SV Zamdorf noch die Generalprobe auf dem Programm, ehe die Schweppermänner am 11. März mit einem Heimspiel gegen den ASV Au in die Frühjahrsrunde der Bezirksliga Ost starten.

Am Freitagabend gelang der Mannschaft von Trainer Gzim Shala ein 2:0-Erfolg gegen den Kreisligisten FC Hammerau, wobei Christian Springer und Liviu Pantea auf holprigem Geläuf die Treffer erzielten. „Die Platzverhältnisse waren nicht einfach, trotzdem haben die Jungs ihre Sache gute gemacht.“, so Shala.

Er war vor allem am Dienstag letzter Woche beeindruckt, als seine Truppe den Landesligisten SB Rosenheim beim 4:1 auf dem Kunstrasen am Josef-März-Stadion auseinander genommen hat. Nach dem Führungstreffer der Gastgeber drehten die Schweppermänner auf: Rückkehrer Onur Kaya, Matthias Huber und Pantea schossen den klaren Erfolg heraus, über den Shala sagt: „Wir haben den Sportbund Rosenheim in jeder Hinsicht an die Wand gespielt.“.

Spiele in der Vorbereitung stimmen Shala zuversichtlich

Auf dem Kunstrasen in Traunstein war den Ampfingern zwei Tage zuvor nach Treffern von Waldemar Miller, Kaya, Matthias Huber und Valmir Gashi ein 5:0 gegen den Kreisklassisten TV Kraiburg geglückt. „Elf Tore in einer Woche muss man erst einmal schießen, wobei wir zuvor beim 0:3 gegen Töging auch nicht schlecht gespielt haben, ehe wir durch viele Wechsel ein wenig den Faden verloren haben“, so Shala.

Beim ersten verlorenen Test, der 2:3  Niederlage in Aschau am Inn, hatte er eine gemischte Mannschaft aus Bezirksliga- und Kreisklassen-Kickern aufgeboten. „In der Vorbereitung will ich ja auch die Spieler sehen, die sonst nicht so zum Zug kommen“, sagt der Trainer, der vor allem von Christian Springer beeindruckt ist, der nach eineinhalb Jahren Verletzungspause wieder voll belastbar ist: „Er ist eine absolut positive Überraschung für mich. Er ist total fleißig, läuft viel, ist immer mannschaftsdienlich und er hat den gewissen Torriecher. So einen Stürmertyp brauchen wir.“.

Ionas nach Posse um Weggang wieder auf Kurs

Mit Torjäger Alin Ionas, der nach einer Posse um einen möglichen Weggang wieder auf Kurs ist, Kapitän Huber und Kaya trifft Springer zwar auf viel Konkurrenz - aber gerade im Sturm wird ja deutlich öfter gewechselt als sonst. Noch nicht so weit wie Springer ist dagegen Sebastian Huber, der nach zwei Kreuzbandrissen noch einige Wochen brauchen wird, ehe er voll belastbar ist.

Dagegen hat Abwehrspieler Andreas Zeiller, der in dieser Saison nur acht Spiele absolvieren konnte, seine Verletzungsprobleme überwunden und steht wieder zur Verfügung. Harry Weiß ist nach zweiwöchiger Verletzungspause ebenfalls wieder im Training.

Filiz scheint voll einzuschlagen!

Von den vier Winter-Neuzugängen präsentiert sich aktuell neben Kaya vor allem Nebi Filiz schon in guter Verfassung. „Er hat richtig gut eingeschlagen, technisch ist er stark, spielt gute Bälle, ich hoffe das bleibt so!“, sagt Shala, der auch mit Gashi zufrieden ist: „Man sieht, dass er bisher noch nicht so hochklassig gespielt hat, aber er macht Fortschritte.“

Im Gegensatz dazu kämpft Mazreku Kushtrim noch etwas um den Anschluss. Shala: „Er ist mit Sicherheit eine Verstärkung - er muss sich aber erst einmal stark vom Fußball, der im Kosovo gespielt wird, umgewöhnen.“ Dazu komme auch noch die Sprachbarriere. „Er muss jetzt schnell schauen, dass er etwas Deutsch lernt, um sich verständigen zu können“, fordert der Coach.

Schweppermänner wollen per Aufholjagd in die Relegation

Denn Shala will mit seiner Truppe trotz satter 13 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter TSV Moosach bei Grafing noch einmal voll angreifen: „Die ersten fünf Spiele sind ganz wichtig! Wenn wir da sehr gut durchkommen, können wir großen Druck auf die Mannschaften vor uns aufbauen. Natürlich sind wir etwas weit weg - aber wir werden trotzdem mit aller Macht versuchen irgendwie zumindest den Relegationsrang zu erreichen. Wer weiß schon, ob es nächste Saison leichter wird.“

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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