Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aufsteiger in der Bezirksliga Ost noch ungeschlagen

Schiedermeier über den Wechsel auf die Trainerbank: „Es war eine brutale Umstellung“

Bernd Schiedermeier war in der vergangenen Aufstiegssaison noch Spieler. In der Bezirksliga übernahm er nun das Traineramt.
+
Bernd Schiedermeier war in der vergangenen Aufstiegssaison noch Spieler. In der Bezirksliga übernahm er nun das Traineramt.

Nach dem 0:0-Remis am Mittwochabend gegen den FC Finsing bleibt der SV Ostermünchen in der Bezirksliga Ost weiter ungeschlagen. Dabei kassierte der Aufsteiger noch keinen Gegentreffer, schoss aber selbst noch kein Tor. beinschuss.de sprach mit Trainer Bernd Schiedermeier über den Pflichtspielauftakt, das Saisonziel und wie schwer für ihn der Wechsel vom Platz auf die Trainerbank war.

Finsing - Der SV Ostermünchen startete mit zwei torlosen Unentschieden in die Bezirksliga-Saison. Nachdem das Auftaktspiel gegen den Sportbund Rosenheim in den September verlegt wurde, gab es sowohl gegen den FC Moosinning als auch am Mittwochabend gegen den FC Finsing ein 0:0-Remis.

Ostermünchens Defensive sitzt sattelfest - Offensive noch ausbaufähig

Dabei hatte der Aufsteiger in der englischen Woche in Finsing durchaus Chancen auf einen Sieg, doch am Ende ließ man gute Möglichkeiten liegen oder spielte diese nicht ordentlich zu Ende. Damit steht zwar die Defensive mit null Gegentoren bislang sattelfest, doch in der Offensive muss der SVO in den kommenden Spielen Lösungen finden.

Nach der Partie in Finsing sprach beinschuss.de mit Cheftrainer Bernd Schiedermeier über den Auftakt seiner Mannschaft, das große Ziel Klassenerhalt und blickt auf das Heimspiel am Samstag gegen den FC Langengeisling voraus. Zudem verrät er, wie für ihn der Wechsel vom Spieler auf die Trainerbank war.

„Da müssen wir wohl Torschusstraining machen“

Hallo Bernd, wie fällt dein Urteil zu diesem heutigen Spiel gegen Finsing aus?

Bernd Schiedermeier: Nach der Partie in Moosinning haben wir gesagt, dass es ein verdientes 0:0 war. Heute allerdings hätten wir auch als Sieger vom Platz gehen können, wenn wir eine unserer Chancen genutzt hätten. Deswegen sind es gerade gemischte Gefühle. Man hat aber auch gesehen, dass das Spiel vom Freitag gegen Moosinning ordentlich Körner gekostet hat. Deshalb ist das Remis unter dem Strich verdient, auch weil Finsing gegen Ende des Spiels noch seine Chancen hatte.

In den ersten beiden Spielen habt ihr auf der einen Seite kein Gegentor kassiert, aber auch keines selbst erzielt.

Schiedermeier: Da müssen wir wohl Torschusstraining machen (lacht). Nein im Ernst, in der Vorbereitung haben wir in sechs Spielen etwa 19 Gegentore kassiert. Deshalb haben wir den Fokus auf die Defensive gelegt und darauf wollen wir unser Spiel aufbauen. Aber klar, in der Offensive müssen wir die Tore machen. Aber das werden wir in den kommenden Spielen schaffen, davon bin ich überzeugt. Ansonsten bin ich mit dem Saisonauftakt sehr zufrieden.

„Es ist klar, dass es nur um den Klassenerhalt geht“

Am kommenden Samstag geht es im Heimspiel gegen den FC Langengeisling. Was erwartest du für ein Spiel?

Schiedermeier: Ich kenne die Mannschaft nicht, deshalb müssen wir uns im Vorfeld der Partie noch einmal schlau machen (lacht). Ich gehe aber davon aus, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Wir wollen den ersten Sieg der Saison einfahren.

Wie lautet euer Saisonziel und wie wollt ihr das erreichen?

Schiedermeier: Wir haben im Sommer mehr Abgänge als Zugänge gehabt. Deshalb ist klar, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Dafür braucht es das Quäntchen Glück. Zudem müssen wir in jedem Spiel Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Einsatzwille zeigen. Das sind die Tugenden, die in dieser Liga gefragt sind. Wenn wir das abrufen, dann werden wir auch belohnt. Wichtig wird auch sein, dass wenn es mal nicht läuft, wir weiterhin cool bleiben.

„Es juckt mich jedes Mal in den Füßen“

Im Sommer hast du die Plätze getauscht, vom Platz ging es direkt auf die Trainerbank. Wie schwer war die Umgewöhnung?

Schiedermeier: Fast zu schwer. Es war eine brutale Umstellung, das hätte ich mir selbst so nicht vorgestellt. Es juckt jedes Mal in den Füßen, wenn ich das Training aufbaue oder die Jungs spielen sehe. Trotzdem gefällt mir die neue Aufgabe sehr, das wollte ich ja immer machen. Außerdem ist mit klar, dass mir mit 40 Jahren die Bezirksliga vom Tempo her schwergefallen wäre (lacht).

Bernd Schiedermeier, vielen Dank für das Interview.

ma

Kommentare