Raublinger Befreiungsschläglein

Für beide Teams zählte im Kampf um den Klassenerhalt nur ein Sieg, vor allem Raubling steht nur wegen des um drei Tore besseren Torverhältnisses über dem Strich. Auf schwer bespielbarem Geläuf waren es auch die Gastgeber, die zeigen wollten, wer Herr im Haus ist. Kampf, offensives Verteidigen und einige Möglichkeiten sowie ein nicht gegebener Treffer von Sollinger waren die Folge. Erst in der 26. Minute schepperte es im Ebersberger Netz. Mittelfeldstratege Tobi Ecker wurde mustergültig bedient und hämmerte eine strammen Schuss halbhoch ins lange Eck. Die Raublinger Defensive verlängerte ihre Halbzeitpause um vier Minuten und begünstigte dann auch prompt mit einem Patzer Stefan Lechner den Ausgleich (49.). Keine vier Minütchen währte jedoch das Ebersberger Glücksgefühl und Raubling schlug zurück. TuS-Angreifer Dejan Pajic schoss nach Zuspiel von Kellerer aus elf Metern locker ein (53.). Die Inntaler verdienten sich vor allem durch eine gute Kampfesleistung in der Folge den Vorsprung. "Wenn man zweimal in Führung geht, muss dies in unserer Situation für einen Sieg reichen", monierte im Anschluss Raublings Trainer Manfred Thaler. Er meinte die 81. Minute, als ein zwei TuS-Verteidiger das Kopfballduell mit dem eingewechselten Benedikt Platzer verlor und der Ball ins Netz trudelte. Für Raubling war das 2:2 eine gefühlte Niederlage. Dazu kam noch, dass Stefan Sollinger nach Abpfiff die nicht gegebene Nachspielzeit beim Schiedsrichter beklagte und dafür Rot sah.

Quelle: rosenheim24.de

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