SV Laufen - Union St. Radegund

Nach 4:1-Niederlage: Es stottert noch beim SVL

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Laufens Defensive (wie hier Michael Hollinger und Maxi Obermayer in der Mitte) wurde in der zweiten Hälfte oftmals in Stresssituationen versetzt.

Fridolfing - Am Sonntag, den 1. März ereilte den Kreisklassisten SV Laufen die zweite Testspiel-Niederlage. Gegen den oberösterreichischen Verein der Union St. Radegund kassierten die Salzachstädter auf dem Kunstrasen von Fridolfing eine 1:4-Niederlage.

Im ersten Durchgang war der SV Laufen noch präsent auf dem Platz und konnte mit einer guten Ballbesitzquote das Spiel größtenteils kontrollieren. In der zweiten Hälfte allerdings riss der Faden ab und vor allem hinten raus wurde es vor dem Tor von Keeper Thomas Kalcher stets brenzlig. Positiv als „Nebenschauplatz“ herauszuheben war die sehr gute Zuschauerkulisse. Man sah, dass nach der Winterpause der Hunger nach Fußball bei den Fans hoch ist. 


Vom Anpfiff weg konnte man einen präsenten SV Laufen beobachten, der mit viel Ballbesitz das Spiel vorerst bestimmte. Jedoch waren in den ersten 20 Minuten die Torchancen eher Mangelware. Nachdem aber dann langsam die Sonne hinter den Wolken hervorblitzte, legten die beiden Teams des SVL und von Union St. Radegund langsam die Klappen ab und es wurde Richtung Tore gespielt. Die erste erwähnenswerte Torchance hatten die nominellen Gäste aus Laufen aufzuweisen. Ein schneller Spielzug lief Richtung Florian Hollinger, der den Ball Richtung zweiten Pfosten lupfte. Dort sprang Tobias Prantler in Richtung Leder, verfehlte per Kopf aber haarscharf das Tor (23. Minute). Nur sechs Minuten später war es erneut Prantler, der die Salzachstädter in Front hätte bringen können. Zweimal scheiterte er am reaktionsschnellen Keeper von Union. Nach einer halben Stunde (nur eine Minute darauffolgend) wiederum Prantler am Werk. Durch einen vorhergehenden Doppelpass zwischen Florian Hollinger und Maximilian Weber sah sich Prantler völlig frei einschussbereit im Strafraum, verzog aber – Chance vertan. Der nominelle Gastgeber von Union St. Radegund hatte durchaus auch kleinere Torchancen, doch die Einschussmöglichkeiten verpufften in dieser Phase noch ohne Zählbares. In der 41. Minute wiederum eine große Torchance durch Tobias Prantler. Florian Hollinger schickte Simon Maier los, der in der Folge quer auf den freilaufenden Prantler passte, der seinerseits das Leder an den Außenpfosten bugsierte. 

Im Laufe des zweiten Durchgangs drehte sich die Partie aber zugunsten von St. Radegund. Zuerst allerdings war noch der SVL am Zug. In der 50. Minute scheiterte Martin Rudholzer am Torerfolg. Sein Schuss flog über das Gehäuse. Nach 58. Minuten dann die erste Großchance von Union St. Radegund. Eine Flanke flog Richtung zweiten Pfosten, doch der Schuss strich über Torwart Thomas Kalcher und das Tor hinweg. Die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für den SV Laufen ereignete sich in der 59. Minute. Ein Einwurf von Tobias Prantler landete beim Laufener Gegenspieler, der unglücklich auf Michael Hollinger weiterleitete. Hollinger fackelte nicht allzu lange und schoss zur Laufener Führung ein – 0:1. Doch ernsthaft lange hielt die Führung nicht. Denn schon in der 62. Minute glich die weiß-schwarz gekleidete Truppe aus Österreich den Spielstand aus – 1:1.


Nochmals war der SV Laufen nun an der Reihe. Eine punktgenaue Flanke von Martin Rudholzer in der 66. Minute versuchte David Cienskowski per Dropkick zu vollenden, doch noch früh genug vor der Torlinie wurde das Leder weggekratzt. Union St. Radegund wurde in der Folge immer gefährlicher. So auch in der 69. Minute als Thomas Kalcher mit einem scharfen Schuss von der Strafraumgrenze geprüft wurde. Kalcher rettete per Glanzparade. Doch vier Minuten später (73.) war Laufens Torwart das zweite Mal überwunden. Ein folgenschwerer Ballverlust auf der rechten Außenbahn sorgte für Radegunds zweiten Treffer. Radegunds Akteur schnappte sich das Leder an der Außenbahn und schoss einfach mal Richtung Zentrum. Der Ball flog über Kalcher hinweg ins Tor zum 2:1. 

Mittlerweile war der Spielstand nicht mehr ganz unverdient, hatte doch Union St. Radegund nun mehr vom Spiel. Nach 76. Minuten die nächste Torchance der „Hausherren“. Klug durch die Schnittstelle durchgespielt verzog jedoch der Offensivmann weit übers Tor. Union St. Radegund war vor allem im Spiel über die Außenpositionen immer gefährlich am Werke, dies konnte der SV Laufen zu selten kontrollieren. Und so fiel auch Radegunds dritter Treffer des Tages in der 77. Minute. Der Außenspieler kam ziemlich blank zur Flanke durch. Der Ball flog ins Zentrum, wo der eingelaufene Mannschaftskollege sich zuvor davonstahl und ziemlich einfach zum 3:1 erhöhen durfte. Ein bisschen zu einfach lief der Ball nun durch die Reihen der Union und die Quittung erhielt der SVL in der 80. Minute mit dem 4:1. Fast wäre in der 88. Minute ein kapitaler Fehlpass aus dem Laufener Rückraum abermals bestraft worden. Doch der Abschluss flog am Tor vorbei, so dass es beim 4:1-Sieg der Union St. Radegund über den SV Laufen blieb. Für den SV Laufen geht es auch am nächsten Wochenende nach Fridolfing. Dort wird man abermals auf dem Kunstrasen testen. Am Samstag, den 7. März, misst man sich mit dem A-Klassisten des SV Kirchanschöring II. Anpfiff ist wiederum um 12 Uhr.

Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de




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