Starker Endspurt

Was in der ersten Halbzeit noch ein Ding der Unmöglichkeit schien, wurde in der zweiten Halbzeit festgemacht. Einen 0:2 Rückstand holten die Salzachstädter des SV Laufen in der Schlussphase des  Spiels auf und schaffte die Wende zum 3:2. Somit gelang der Reidinger-Crew der lang ersehnte Heimdreier und ein Zeichen Richtung Konkurrenz, dass Totgesagte deutlich länger leben, als man vermutet.Das Spiel in der Salzachstadt ging suboptimal für die Hausherren los. Schon in der ersten Spielminute eine schöne Spielkombination über Markus Möstl auf der rechten Seite. Möstl spielte den Ball weiter in die Mitte zu Hans Freimanner, der mit einem tödlichen Pass Georg Reiter bediente. Reiter sehr agil zum Leder kommend und mit einem flachen Schuss konnte er daraufhin Torhüter Philipp Krois zum 0:1 überwinden. Piding drängte den Hausherrn deutlich in die eigene Hälfte und kam zu der ein oder anderen Schusschance.

Langsam aber sicher befreite sich der SVL von der Gästedruckphase und kam vereinzelt in die Gefahrenzone. Zehn Minuten nach der Pidinger Führung eine ähnliche Situation. Diesmal wird Reiter von Thomas Schwab bedient. Reiter scheiterte aber am gut reagierenden Krois im Laufener Kasten. Der SV Laufen konnte in der Folge die Partie ein bisschen beruhigen und um mehr Ballbesitz kämpfen. Der SVL zeigte durchaus einige gute Akzente, doch richtig gefährlich konnte die Reidinger-Crew noch nicht werden.

Der ASV versuchte sich oftmals mit schnellen Kombinationen in die Spitze. So auch in der 32. Minute wo Martin Reichenberger Hans Freimanner sah. Freimanner scheiterte aber am Schussglück. In der Schlussphase der ersten Halbzeit schob der SV Laufen frühzeitig die Räume zu und versuchte dabei die freien Bewegungen des Gastes zu unterbinden. Eine durchaus gute Torchance hatte der SVL in der 35. Minute. Gerhard Nafe setzte sich erstmals zwingend auf der rechten Außenbahn durch und brachte das Leder scharf in die Spitze, wo der eingewechselte David Cienskowski dieses nur knapp verfehlte.

In der 41. Minute konnte Martin Reichenberger erneut einen Mitspieler einsetzen. Diesmal war es Manuel Maske, der zur Chance kam. Maske scheiterte mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel am schnell reagierenden Krois. Kurz vor dem Pausenpfiff eine großartige Chance für David Cienskowski. Bedient von Max Hanel scheiterte Cienskowski nur an Torwart Daniel Miethsam, der mit Reflex zur Ecke klären konnte. Der SV Laufen kam gut in den zweiten Durchgang und bot gute Aktionen in Richtung gegnerisches Gehäuse an. Jedoch gelang der abschließende Pass zur Kreierung der Torchance. Ein individueller Fehler der Hausherren sorgte für den zweiten Treffer des Tages. Christian Höhns Pass auf die Außenbahn kam zu kurz und Michael Maske sprintete dazwischen. Maske sah Hans Freimanner in den Strafraum rennen und passte zu diesem. Freimanner hatte wenig Probleme, das Leder zum zweiten Gästetreffer zu verwandeln – 0:2 (54.).

Trotz des zweiten Gegentreffers versuchte der SV Laufen weiterhin gute Aktionen in die Spitze vorzutragen, doch weiterhin war der entscheidende Pass nicht zu sehen. Gefährlich wurde es in der 68. Minute. Nach Eckball von Christian Höhn kam Maximilian Hanel zum Kopfstoß, dabei rutschte Torwart Miethsam das Leder aus den Händen, den Nachschuss von Michael Hollinger konnte Miethsam sichern. Beidseitige Ballverluste plasterten in der Folge die Aktionen der Teams auf dem Laufener Sportgelände. Wirklich viel gelang den Mannschaften nicht.

Den vermeintlichen Anschlusstreffer in der 74. Minute pfiff der sonst souverän leitende Schiedsrichter Markus Putze (DJK Nußdorf) ab. Nach Pass von Kapitän Florian Hollinger startete Maximilian Hanel von hinten in die Lücke rein, umspielte den Torwart und netzte ein – jedoch pfiff Putze das Tor zurück und entschied auf Abseits.  Der Anschlusstreffer gelang Laufens Kapitän Florian Hollinger in der 79. Minute. Nach Hereingabe von Helmuth Putzhammer köpfte Hollinger das Leder platziert am Keeper vorbei in die Maschen – 1:2. Die Pidinger Defensive fing nun merklich zu zittern an und hatte durchaus vereinzelte Schwierigkeiten und somit war der Ausgleichstreffer folgerichtig.

Nach Eckball von Maximilian Hanel in der 81. Minute köpfte Michael Kirschner zuerst an die Querlatte und im „Nachköpfeln“ vollendete erneut Kapitän Florian Hollinger zum 2:2 Ausgleich. Der abschließende Punch war dem SV Laufen vorbehalten. Wiederum war ein Eckball der nach kurzer Pidinger Befreiung bei Christian Höhn landete. Höhn knallte in Richtung Tor, wo der aufgerückte Alexander Schumann die Richtung des Balles entscheidend veränderte – 3:2. In den Schlusssekunden erhielt Helmuth Putzhammer wegen einem taktischen Foul noch die Gelb-Rote Karte. Dies hatte aber keine Auswirkungen im Ergebnis mehr.

Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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