Vom Winde verweht

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Am Sonntag sahen die durchaus zahlreichen Zuschauer am Sportplatz Vachendorf ein Kreisklassenmatch zwischen dem heimischen SCV und dem Gast des SV Laufen, welches ziemlich unteres Kreisklassenniveau zu bieten hatte. Hauptakteur der Partie waren der stark wehende Wind, hohe Fehlpassquoten als auch zahlreiche Spielunterbrechungen. Man hätte wohl nicht viel versäumt, wenn man an diesem Sonntag nicht in Vachendorf gewesen wäre. Der Hausherr siegte trotz allem 2:0 gegen die Salzachstädter.

Extrem schwierige Windverhältnisse ließen am Sportplatz Vachendorf in den gut ersten zwanzig Minuten kein geordnetes Spiel auf beiden Seiten zu. Weder der SC Vachendorf noch der SV Laufen sahen sich bis zu diesem Zeitpunkt in der Lage, als Sieger gegen den Wind hervorzugehen. Aus dem Nichts fiel dann in der 20. Minute der 1:0 Führungstreffer für den Hausherren, was zugleich auch die erste Torchance des Matches war. Manuel Slesak schoss aus 25 Metern seinen Freistoß direkt auf das Gehäuse der Gäste. Das Leder sprang im Fünfmeterraum auf und flog somit über Torhüter Phillip Krois hinweg. Weiterhin war mehr Zufall an der Tagesordnung als geplante Spielzüge.   Oftmals wehte der Wind den Ball über die Auslinien, Torlinien oder in Richtung der Vorgärten im Vachendorfer Wohngebiet. Die nächste Torchance konnten aber wieder die Hausherren auf ihr Konto verzeichnen. Nach einer Flanke von Georg Klauser kam Manuel Slesak im Rücken von Maximilian Schmidt zum Kopfstoß, doch Slesak konnte das Leder nicht mehr drücken, so dass dieses über das Tor hinweg flog (27.). Viele Spielunterbrechungen setzten der Partie genau so zu wie die nicht aufhörenden Windverwehungen. Lediglich kleine Offensivaktionen der Gäste vom SV Laufen schürten bei den mitgereisten Fans Hoffnung. Unter anderem war es Helmuth Putzhammer in der 42. Minute, der aber noch rechtzeitig von seinem Gegenspieler zur Seite gedrängt wurde und somit vom Torabschluss abgehalten werden konnte.   Wiederum fast aus dem Nichts zog Vachendorfs Florian Zeller in der 43. Minute aus dem Halbfeld ab. Laufens Torhüter Phillip Krois konnte per Faustabwehr klären. Kurz vor dem Halbzeitpfiff der zweite und letzte Treffer der Partie. Schiedsrichter Matthias Rothe vom SC Anger zeigte auf den Elfmeterpunkt. Nach einem Freistoß des SC Vachendorf erwischte Helmuth Putzhammer unglücklich den aus seinem Rücken auftauchenden Merdan Can in den Hacken, da er ihn auch vermutlich gar nicht sehen konnte. Can fiel zu Boden, was Schiedsrichter Rothe zum Pfiff veranlasste. Den Strafstoß verwandelte Florian Zeller sicher zum 2:0 (45.).   Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel auf unterem Niveau, wo Torchancen schon fast wie die Nadel im Heuhaufen gesucht werden mussten. Der Gast vom SV Laufen kam zwar ein bisschen besser in die Partie, doch mit Druck und dementsprechender Konsequenz hatte es noch nichts zu tun. Allerdings hatte man in der 64. Minute auf Seiten des SV Laufen schon fast den Torjubel im Mund. Der eingewechselte David Cienskowski steckte das Leder durch die Gasse auf den pfeilschnellen Gerhard Nafe. Nafe zog direkt ab. Das Leder klatschte an die Unterlatte und landete im erstickten Torjubel der Gästefans vor der Torlinie des in diesem Augenblick glücklichen Keepers Florian Oberhauser.   Dies waren nun durchaus die Minuten des SV Laufen, denn vor allem Gerhard Nafe verstand es jetzt, die gegnerische Abwehr mehr zu beschäftigen. Der Hausherr des SC Vachendorf selbst kam in dieser Spielphase kaum noch in den gegnerischen Strafraum, wusste sich aber auch der 2:0 Führung im Rücken sicher. In der Schlussviertelstunde konnten beide Mannschaften vereinzelt kleinere Torchancen kreieren, doch vereinzelt auf eine solche einzugehen, wäre den Chancen nicht gerecht geworden. Es blieb beim 2:0 Heimsieg des SC Vachendorf. Wichtige Punkte für den SV Laufen.   Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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