Auch Topstürmer bleibt

Bis 2021: Maximilian Nicu verlängert beim TuS Prien

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Sowohl Topstürmer Julian Boddeutsch (l.), als auch Trainer Maximilian Nicu (r.) bleiben dem TuS Prien treu.

Prien am Chiemsee - Der TuS Prien hat schon in der Winterpause die Weichen für die kommende Saison gestellt. Neben Topstürmer Julian Boddeutsch hat auch Trainer Maximilian Nicu seinen Vertrag beim Kreisligisten verlängert.

Groß war der Jubel im Priener Lager, als Kapitän Nicolai Estermann am vergangenen Freitag nicht nur als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, sondern auch den Sparkassenpokal zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte entgegen nehmen konnte. Mindestens genauso laut und enthusiastisch feierten Spieler und Anhang auf der Pokalparty am nächsten Abend, als Abteilungsleiterin Andrea Fischer bekanntgab, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit Trainer Maximilian Nicu vorzeitig bis Juli 2021 verlängert wurde.


"Als Priener kann man sich nur glücklich schätzen"

"Für uns gibt es überhaupt keinen Zweifel daran, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Coach auch noch mindestens eine weitere Saison fortführen wollen. Max hat es mit seiner verbindlichen Art und seinem Engagement geschafft, Ruhe und Kontinuität in die Mannschaft zu bringen. Wir haben uns vor zwei Jahren gemeinsam bewusst für das Schaffen neuer Strukturen und für ein langfristig angelegtes Konzept entschieden. Auch wenn an manchen Stellen noch Schrauben gedreht werden müssen, zahlt sich die akribische Arbeit von Max und Co-Trainer Michael Hartl mit dem Sparkassenpokalsieg, einem aussichtsreichen 2. Platz in der Kreisliga und dem Erreichen des Toto-Pokalhalbfinales in der aktuellen Saison mehr als offensichtlich aus. Ich freu mich narrisch auf die weitere Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass wir gemeinsam in den nächsten Jahren noch den ein oder anderen Erfolg zusammen feiern werden!“, so die Abteilungsleiterin.

Auch Nicolai Estermann, der Kapitän der Ersten Mannschaft, zeigte sich im Namen seiner Mitspieler höchst zufrieden: "Das ist wirklich eine super Sache - nicht nur für uns Spieler, sondern für den ganzen Verein. Wenn man sieht, wie Max mit seiner enormen Erfahrung und seinem taktischen Verständnis in den letzten zwei Jahren viele Spieler weiterentwickelt hat, dann kann man sich als Priener höchst glücklich schätzen und nur positiv in die Zukunft blicken."


Prien mit hartem Auftaktprogramm

Der Coach selber freute sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und bedankte sich für "die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung der Abteilungsleitung." "Wir sind aktuell auf einem guten Weg, dass wir die uns gesteckten Ziele diese oder nächste Saison gemeinsam erreichen. Ich sehe auf jeden Fall noch Luft nach oben und wir können da sicher noch so einiges rausholen", so der ehemalige Bundesligaprofi in seiner Ansprache.

Nicu, der den TuS Prien im Sommer 2018 übernahm, war zuvor noch als Spieler für die SpVgg Unterhaching aktiv. Über 50 Mal sammelte er Erfahrung in der Bundesliga, lief dort für die Hertha aus Berlin, sowie den SC Freiburg auf. In der aktuellen Saison läuft es für den TuS. Nach 16 Spielen steht man zur Winterpause auf einem starken zweiten Platz, der zur Relegation in die Bezirksliga berechtigen würde. Das Anfangsprogramm nach der Winterpause hat es aber in sich: Zuerst muss man zum Tabellenführer SV Westerndorf, wo man die Chance hat, den Acht-Punkte-Rückstand (bei einem Spiel mehr) zu verkürzen. Zwei Wochen später geht es zum SV Ostermünchen, wo es zur Neuauflage des Sparkassenpokalfinals kommt. Die Hinspiele konnte der TuS Prien im Übrigen beide gewinnen.

Toptorjäger soll am besten "lebenslang" am Chiemsee bleiben

Ebenfalls für Erleichterung und große Freude sorgte die zweite Nachricht des Abends beim gesamten Priener Anhang. Julian Boddeutsch bleibt dem TuS – trotz Anfragen höherklassiger Vereine - auch in den nächsten Jahren treu. Nachdem er fast einstimmig zum Priener Spieler des Jahres gewählt wurde, bedankte sich der 22-Jährige sich bei der Mannschaft für die "super Integration" und den Spaß auf und neben dem Platz." "In Prien ist in den letzten Jahren von den Verantwortlichen und Trainerteam eine Basis geschaffen worden, die in unserer Liga sicher seinesgleichen sucht, ich fühle mich hier so wohl und wir haben gemeinsam noch so viel vor - da kommt mir der Gedanke an einen Wechsel gar nicht in den Sinn.", so Priens aktuell erfolgreichster Goalgetter (13 Tore).

Abteilungsleiterin Fischer, die Boddeutsch gerne "lebenslang" an den TuS binden würde, gab das Lob postwendend zurück: "Julian, der in den letzten Monaten eine wahnsinnige Entwicklung gemacht hat, ist nicht nur spielerisch einer der wichtigsten Pfeiler in unserer jungen Mannschaft, er hat auch innerhalb kürzester Zeit das Prien-Gen absolut verinnerlicht und ist in Punkto Engagement, Ehrgeiz und Fleiß für viele ein Vorbild. Kurzgefasst: Ein super Typ, den wir sicher nicht so schnell hergeben werden!"

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dg/TuS Prien

Quelle: rosenheim24.de

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