"Wir wissen, dass die Situation unbefriedigend ist"

Training wieder möglich: So reagieren der TuS Raubling und SV Ruhpolding

Raubling/Ruhpolding - Offiziell ist Fußballtraining in Kleingruppen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln seit Montag in Bayern wieder erlaubt. Beim TuS Raubling und SV Ruhpolding wird der Trainingsbetrieb bis auf Weiteres nicht aufgenommen.

Seit Montag, 11. Mai, ist in Bayern das Fußballtraining unter gewissen Einschränkungen wieder erlaubt. So kann in Kleingruppen von maximal fünf Personen und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln trainiert werden. Zudem muss die zuständige Behörde den Trainingsplatz wieder freigeben. „Für alle unsere Fußballer ist diese neue Entwicklung vom heutigen Abend eine gute Nachricht in dieser schwierigen Phase“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch: „Wir wissen, dass es bis zur Rückkehr zur Normalität noch ein weiter Weg ist. Aber der erste Schritt ist gemacht." Wie der SV Ruhpolding und der TuS Raubling bekannt gaben, ist bei ihnen bis auf Weiteres der Trainingsbetrieb nicht möglich. Beinschuss.de hat auch bei den beiden Regionalligisten SV Wacker Burghausen und TSV 1860 Rosenheim nachgefragt.


TuS Raubling: " Fußballplätze noch bis auf weiteres gesperrt"

Der Kreisligist TuS Raubling kann vorerst noch kein Training auf dem Platz durchführen. "Aufgrund behördlicher Anordnung bleiben die Fußballplätze in der Gemeinde Raubling noch bis auf Weiteres gesperrt", teilt der Verein auf Facebook mit. Dadurch kann neben dem TuS auch der ASV Großholzhausen und der FC Nicklheim nicht trainieren. Zudem betrifft das Platz-Verbot sowohl den Jugend- als auch den Herrenbereich der drei Clubs. "Sobald entsprechende Signale einer Öffnung kommuniziert und ein zugehöriges Hygienekonzept mit Vorgaben und Richtlinien zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs vorgelegt werden, erfolgt eine entsprechende Information an alle Spieler, Trainer und Betreuer", schreibt der Kreisligist weiter.


SV Ruhpolding: "In der Jugend kein Training bis nach den Pfingstferien"

Auch beim Kreisklassisten SV Ruhpolding findet bis auf Weiteres kein Trainingsbetrieb statt und den Fußballern ist jegliche Nutzung der Sportanlagen untersagt. Das betrifft das Training in kleinen Gruppen, das Individualtraining und Einheiten mit Trainern. "Wir werden bei den Aktiven zeitnah nach Möglichkeiten und Lösungen suchen, ein bisschen Fußballtraining in den Alltag zurückzubringen", schreibt der SV auf seiner Facebook-Seite. " Wir werden das dann zunächst mit der Ersten und Zweiten Mannschaft absprechen und danach kommunizieren." 

Für die Jugendmannschaften dagegen wurde bereits zusammen mit der SG Inzell entschieden, dass kein Training bis nach den Pfingstferien, 14. Juni, stattfinden wird. "Wir wissen, dass diese Situation, nicht nur für uns, unbefriedigend ist, dennoch wollen und müssen wir verantwortungsbewusst mit dieser Situation umgehen", so der SVR weiter. "Die geforderten Hygiene-, Abstands - und Schutzmaßnahmen sind unserer Erachtens im Jugendbereich aktuell noch nicht umzusetzen." Sobald es für den SV Ruhpolding wieder möglich ist und für sie sinnvoll erscheint, will der Verein wieder mit dem Training beginnen. "Wir hoffen auf Verständnis der Kids und den Eltern. Auch die Trainer tragen diese Maßnahmen hoffentlich mit. Wir machen uns die Entscheidungen nicht leicht", betont der SV abschließend.

ma

Quelle: rosenheim24.de

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