Erlbach-Sturmlauf war wirkungslos

So bitter kann Fußball sein: Über 45 MInuten lieferte der SV Erlbach einen Sturmlauf auf das Tor des TuS Holzkirchen ab, am Ende triumphierten die Gäste allerdings durch ein Eigentor in der 94. Minute. "Unsere Leistung in der zweiten Halbzeit war bedenklich, dennoch haben wir nie aufgesteckt und am Ende verdient drei Punkte geholt", so das Fazit von Mike Probst, dem Trainer der Holzkirchener nach Spielende. "Ein großes Kompliment an den SV Erlbach, mit dieser Leistung wird das Team in der weiteren Saison sicher eine sehr gute Rolle spielen", honorierte der Ex-Torwart des FC Bayern München das Auftreten des Aufsteigers. In der ersten Spielhälfte sah alles noch nach einem Auswärtssieg des TuS aus. Einen Abschlag von Zeisel verlängerte der starke Ljeotrim Sekiraqa auf seinen Sturmpartner Maximilian Dengler. Dieser nahm den Ball perfekt mit und überlupfte Erlbachs herausstürmenden Keeper Klaus Malec zum 0:1 (14.) aus Sicht des SV Erlbach. Nach diesem Treffer hatten die Gäste noch einige Möglichkeiten, doch Sekiraqa köpfte an die Latte und Mayr verpasste den Ball vor der Torlinie knapp. So ging der SVE mit diesem Rückstand in die Kabine. Coach Robert Berg reagierte daraufhin und brachte nach dem Seitenwechsel Christoph Popp und Simon Salzinger für mehr Offensivkraft. Diese Wechsel sollten schnell Wirkung zeigen: In der 55. Minute setzte sich Popp schön auf der linken Seite durch und seine Flanke fand in Person von Bernhard Waldher den passenden Abnehmer - 1:1. Danach legte Erlbach den bereits angesprochenen Sturmlauf hin, der letztendlich aber wirkungslos war. Denn in der Nachspielzeit herrschte Dramatik pur. Erlbach verlor einen Zweikampf an der Mittellinie und Holzkirchen startete den Konter. Unglücksrabe Michael Schreiner, in Kirchheim unter der Woche noch doppelter Torschütze für Erlbach, vollendete die daraus resultierende Hereingabe ins eigenen Tor, ein TuS Spieler stand aber bereits einschussbereit hinter ihm. "Die Niederlage ist sehr bitter, das Team ist für die sehr gute zweite Halbzeit nicht belohnt worden", fasste Berg zusammen. Ihm sei angesichts der Leistung für die Zukunft nicht bange, allerdings müsse man noch cleverer werden. (bok/eis)

Quelle: rosenheim24.de

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