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Nach Phase mit acht Spielen ohne Sieg

„Es ist endlich vollbracht“: Ampfing sichert sich in Töging den Klassenerhalt

Maßgeblich am Sieg der Ampfinger in Töging beteiligt: Daniel Toma.
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Maßgeblich am Sieg der Ampfinger in Töging beteiligt: Daniel Toma.

Nach vielen Umwegen ist der TSV Ampfing in der Landesliga Südost doch noch ins Ziel gekommen: Mit einem 4:1-Erfolg am letzten Spieltag in Töging sicherten sich die Schweppermänner den direkten Klassenerhalt und schickten den FC Töging in die Bezirksliga.

Töging am Inn - „Es ist endlich vollbracht. Unterm Strich war es hochverdient, wir haben insgesamt viel mehr investiert als Töging“, war Ampfings Trainer Rainer Elfinger erleichtert, dass die Zitterpartie endlich ein erfolgreiches Ende hat und die Ampfinger ohne Nachsitzen als Landesligist in die Sommerpause gehen können.

„Hatten den Gegner im Griff“

Der Showdown um den Klassenerhalt vor 550 Zuschauern begann für beide Seiten denkbar ungünstig: Bei den Hausherren musste Torjäger Thomas Breu schon nach wenigen Minuten mit einer Muskelverletzung vom Platz, auf der anderen Seite mussten die Gäste einen frühen Rückstand schlucken. Bereits nach elf Minuten konnte Routinier Christoph Buchner eine Ecke am langen Pfosten zum 1:0 für die Hausherren verwandeln – „das haben wir einfach schlecht verteidigt“, so Elfinger.

Mitte der ersten Hälfte bekamen die Schweppermänner die Partie immer besser in den Griff und schafften in der 34. Minute den wichtigen Ausgleich durch Irfan Selimovic, der nach einem feinen Chip von Urban Halozon durch war und die Kugel ins linke, untere Eck legte. „Ein ganz wichtiger Treffer für uns, der uns Sicherheit gegeben hat. Danach haben wir wirklich gut und clever gespielt“, freute sich Elfinger, der vor allem mit der Leistung nach der Pause sehr zufrieden war: „Da hatten wir den Gegner im Griff und haben wir dann endlich auch mal unsere Konterchancen genutzt.“ Zunächst vergab Goran Divkovic gleich nach dem Seitenwechsel, zum Matchwinner wurde ausgerechnet Edi Ighagbon, der im bisherigen Saisonverlauf erst einen Treffer erzielen konnte, an alter Wirkungsstätte aber einen Doppelpack schnürte. In der 70. Minute traf der Nigerianer nach einem Steckpass vom nach der Pause sehr auffälligen Daniel Toma zum 1:2 und auch beim 1:3 vier Minuten später war Toma maßgeblich beteiligt. Endgültig der Deckel drauf war in der 86. Minute, als Andreas Bobenstetter nach einer direkt aufs Tor geschlagenen Ecke der Ampfinger ein Eigentor unterlief.

„Hatten auch endlich wieder die Kraft“

„Wir hatten vereinbart, dass wir Ecken und Standards immer möglichst scharf aufs Tor bringen, das hat sich dann ausgezahlt. Aber wir hatten auch endlich wieder die Kraft, um bis zum Schluss die Konzentration hochhalten zu können. Das war ja in der Phase, als wir achtmal in Folge nicht gewinnen konnten, nicht gegeben. Und so hatten wir auch ein klares Übergewicht an Chancen“, bilanzierte Elfinger, der in der 68. Minute mit Gelb-Rot auf die Tribüne musste: „Ich habe mich echt wahnsinnig über den Schiedsrichter geärgert, der aber danach eher für uns gepfiffen hat. Es war sozusagen ein positiver Anreiz für meine Spieler, auch wenn mir das nicht passieren darf. Aber die 100 Euro zahle ich gerne in die Mannschaftskasse. Wir werden die Saison jetzt akribisch vorbereiten und wollen es dann nicht mehr so spannend machen.“    

MB 

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