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Nach dem Spiel gegen Bruckmühl

Trainer Hutterer im Interview: „Wir nehmen uns den Lohn einer starken Rückrunde weg“

Markus Leipholz und Christian Hutterer sind das neue Trainer-Duo des FC Töging.
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Christian Hutterer (rechts) im Interview mit beinschuss.de

Für den FC Töging gab es nach dem Sieg in der letzten Woche nun einen herben Rückschlag zu verkraften. Gegen den SV Bruckmühl musste sich das Team von Christian Hutterer mit 1:2 geschlagen geben. Damit kann der FC den direkten Klassenerhalt nicht mehr schaffen. beinschuss.de sprach mit Trainer Hutterer über die Partie gegen Bruckmühl und das Ziel Relegation.

Töging am Inn - Die letzten Wochen und Monate liefen für den FC Töging eigentlich super. Als abgeschlagener Tabellenletzter in die Rückrunde gestartet, kämpfte sich der Verein nach und nach an die Konkurrenz heran.

Direkter Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen

Vor dem 32. Spieltag konnte man sogar die direkten Abstiegsränge verlassen. Doch nach dem Sieg des Sportbunds Rosenheim über den TSV Kastl und die Heimniederlage des FC gegen den SV Bruckmühl, bei der vor allem die erste Halbzeit ein Offenbarungseid der Gastgeber war, ist das Team von Christian Hutterer wieder auf den vorletzten Rang abgerutscht. Der direkte Klassenerhalt ist nicht mehr schaffbar. Nun ist das große Ziel das Erreichen der Relegation.

Dafür bleibt der Mannschaft nun zwei Spiele Zeit, in der nächsten Woche geht es gegen den SSV Eggenfelden, bevor dann in der Woche darauf das Derby gegen den in der Formkrise steckenden TSV Ampfing ansteht. Wie der FC die Relegation noch erreichen will, erklärt Trainer Hutterer im Interview mit beinschuss.de. Außerdem spricht der Trainer über die bittere Pleite gegen den SV Bruckmühl.

In unserer Situation darf man sich so eine erste Halbzeit einfach nicht erlauben. 

Hutterer über das Spiel gegen den SV Bruckmühl

Hallo Christian, wie ist dein Fazit nach der bitteren Niederlage gegen Bruckmühl?

Christian Hutterer: Das fällt relativ einfach aus. Wenn man die ersten 45 Minute nicht auf dem Feld steht, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man am Ende verliert. In unserer Situation darf man sich so eine erste Halbzeit einfach nicht erlauben. Wenn man so steht wie wir, muss man einfach über 90 Minuten performen.

Du hast die erste Halbzeit ja schon angesprochen, was hat dir von deiner Mannschaft am gefehlt?

Hutterer: Wir hatten kein Zweikampfverhalten, keine Laufbereitschaft, keine Spannung, einfach nichts. Das reicht dann auch einfach nicht, um in dieser Liga zu bestehen. Mit so einer Halbzeit nehmen wir uns den verdienten Lohn einer wirklich starken Rückrunde weg.

In der zweiten Halbzeit lief es dann ja besser für euch.

Hutterer: Ja, da haben wir es eigentlich gut gemacht. Wir hatten unsere Chancen, den Pfostenschuss von Simon Hefter zum Beispiel. Wenn wir die erste Hälfte so spielen wie die zweite, bin ich mir sicher, dass wir mindestens einen Punkt hätten holen können. Wir haben ja kurz vor der Pause eh völlig unverdient den Anschluss gemacht, darauf hätten wir aufbauen können.

Müssen gegen Eggenfelden und Ampfing liefern

Hutterer über die letzten beiden Spieltage

Wie geht ihr jetzt in die letzten Zwei Spiele, nachdem der direkte Klassenerhalt nicht mehr möglich ist?

Hutterer: Mein Plan war, dass wir aus den letzten drei Spielen mindestens sechs Punkte holen, dementsprechen müssen wir jetzt gegen Eggenfelden und gegen Ampfing liefern. Wenn wir so spielen wie in der ganzen Rückrunde oder jetzt in der zweiten Hälfte, dann kriegen wir das auch hin. Dann schaffen wir auch unser Ziel, in die Relegation zu kommen, was nach der Vorrunde eh schon keiner mehr geglaubt hat.

Bringt es noch einmal extra Motivation für die Mannschaft, dass das letzte Spiel das Derby gegen Ampfing ist?

Hutterer: Erstmal müssen wir in Eggenfelden unseren Job machen, danach können wir uns dann über Ampfing Gedanken machen. Und wir müssen nebenher ja auch noch darauf hoffen, dass die anderen Mannschaften ihre Spiele verlieren. Wenn das alles eintrifft, dann wird das Spiel gegen Ampfing ein richtig spannendes Duell, bei dem wir sicher extrem motiviert sein werden. 

Christian Hutterer, vielen Dank für das Interview

tb

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