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Seit sieben Spielen ohne Sieg

„Es wäre an der Zeit“: Kriegt Ampfing beim TSV Eintracht Karlsfeld die Kurve?

Wartet schon eine halbe Ewigkeit auf seinen zweiten Saisontreffer: Edi Ighagbon.
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Wartet schon eine halbe Ewigkeit auf seinen zweiten Saisontreffer: Edi Ighagbon.

Seit sieben Spieltagen wartet der TSV Ampfing auf einen Sieg und hat in dieser Phase gerade mal einen Punkt geholt: Vor dem Duell um 13 Uhr beim Tabellenvierten TSV Eintracht Karlsfeld rangieren die Schweppermänner nur zwei Punkte über dem Strich – es muss als endlich mal wieder etwas Zählbares her, um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Südost zu sichern.

Karlsfeld - Auch die Karlsfelder, die lange Zeit um Platz zwei mitgespielt haben, waren zuletzt nicht sonderlich erfolgreich. Der letzte Sieg datiert vom 31. März, als das Team der Trainer Jochen Jaschke und Sebastian Stangl den Kirchheimer SC mit 2:1 besiegen konnte.

Elfinger: „Müssen jedenfalls von Anfang an präsent sein.“

Seither gab es drei Niederlagen und ein Unentschieden – es scheint so, als wäre die Luft ein wenig raus bei den Karlsfeldern, die einige gefährliche Torschützen in ihren Reihen haben, die es unter Kontrolle zu bekommen gilt. Leon Ritter hat bei 25 Einsätzen 13 Treffer erzielt, Michael Dietl kommt auf zehn Tore und Mittelfeldmann Pascal Sattelberger bringt es auf neun Buden. Somit hat dieses Trio weit mehr als die Hälfte aller 55 Tore auf dem Konto, die Karlsfeld bislang erzielen konnte. 

„Karlsfeld hat eine gute Mannschaft, aber vielleicht kommt es uns auch etwas entgegen, dass die Karlsfelder vor allem spielerisch stark sind. Wir müssen jedenfalls von Anfang an präsent sein und den Willen demonstrieren, dass wir etwas reißen wollen“, sagt Trainer Rainer Elfinger.

Stimmung beim TSV Ampfing noch angespannt

Dessen Truppe gut trainiert hat: „Das waren gute Einheiten, allerdings mit einer relativ kleinen Gruppe. Wir haben neben den Langzeitverletzten einige angeschlagene Spieler, bei denen wir hoffen, dass wir sie rechtzeitig hinbekommen. Wir werden alle Mann im Kader haben, die sich bewegen können. Und grundsätzlich haben wir trotz der vielen Ausfälle immer noch die Qualität, um auf einen Dreier spielen zu können.“

Die Stimmung im Lager der Schweppermänner ist angesichts der Tabellenkonstellation natürlich angespannt und auch Elfinger sagt: „Es gibt schönere Momente im Saisonfinish, als hinten drinzustehen. Da sind die Nerven natürlich nicht optimal. Aber wir haben es noch selber in der Hand. Das ist allerdings der letzte Spieltag, an dem wir es noch selber entscheiden können, deswegen müssen wir alle Kräfte mobilisieren, um den ersehnten Dreier einzufahren. An der Zeit wäre es jedenfalls.“

MB

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