Baumgärtner kehrt an alten Wirkungsstätte zurück

Seidel-Nachfolger: Heiko Baumgärtner wird neuer Trainer des TSV Ampfing

Der Trainer Heiko Baumgärtner (l.) und Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec.
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Der Trainer Heiko Baumgärtner (l.) und Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec.

Ampfing - Nur drei Tage nach der Trennung von Klaus Seidel kann der TSV Ampfing einen neuen Trainer präsentieren. Heiko Baumgärtner wird in Zukunft die Geschicke an der Seitenlinie des Landesligisten leiten. Am Samstag geht es gegen die SpVgg Landshut.

Am Sonntag trennte sich der TSV Ampfing von seinem Trainer Klaus Seidel. „Wir haben einfach auch festgestellt, dass wir uns über die sportliche Ausrichtung und Entwicklung nicht mehr einig waren“, erklärte Sportlicher Leiter Adrian Malec die Hintergründe. Nur drei Tage später konnte ein Nachfolger auf der Trainerbank gefunden werden. Heiko Baumgärtner ist neuer Trainer des Landesligisten.


Baumgärtner kehrt an alten Wirkungsstätte zurück

„Für den 38-jährigen Baumgärtner ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. In der Saison 2001/2002 ging er für die Schweppermänner in der damals noch dreigleisigen Landesliga auf Torejagd“, teilt der TSV auf seiner Facebook-Seite mit. „Jetzt, knapp zwei Jahrzehnte später, lotste ihn sein damaliger Trainer und heutiger Sportlicher Leiter Adrian Malec zurück nach Ampfing.“


Baumgärtner soll den abstiegsbedrohten TSV Ampfing, der sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat, noch zum Klassenerhalt in der Landesliga Südost führen. Sein erstes Spiel an der Seitenlinie bestreitet der neue Coach mit seiner Mannschaft am Samstag, den 26. September, um 15 Uhr auswärts gegen die SpVgg Landshut.

Malec: „Haben nicht mehr geglaubt, dass Klaus den Klassenerhalt geschafft hätte“

Seidel kam vor einem Jahr als Nachfolger von Aufstiegstrainer Jochen Reil nach Ampfing, schien dort auch schnell die Trendwende zu schaffen. Doch im einzigen Spiel des Jahres Anfang März in Hallbergmoos gab es mit 0:5 eine deutliche Abfuhr für die Schweppermänner. Mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen fällt die Bilanz von Seidel durchwachsen aus – auch wenn man berücksichtigt, dass die Umstände schwierig waren.

„Natürlich ist der Zeitpunkt zum Ende der Vorbereitung ungünstig, aber wir mussten etwas unternehmen, weil wir nicht mehr geglaubt haben, dass wir mit Klaus den Klassenerhalt geschafft hätten.“ Schon seit der Amtsübernahme im September letzten Jahres hatte es immer mal atmosphärische Störungen zwischen Mannschaft und Trainer gegeben, die letzten Testspiel-Auftritte haben dann gezeigt, dass die Chemie einfach nicht mehr gepasst hat.

ma

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