Beide stehen dem TSV zum Re-Start zur Verfügung

"Zwei exzellente Fußballer" - Selimovic und Pete kehren nach Ampfing zurück

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Nach einem Jahr bei anderen Vereinen kehren Irfan Selimovic (r.) und Ivan Pete zum TSV Ampfing zurück.

Ampfing - Gleich mit zwei hochkarätigen Heimkehrern starten die Schweppermänner nach der Corona-Zwangspause in die restliche Spielzeit. Irfan Selimovic und Ivan Pete sollen dem TSV Ampfing helfen, das Ziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen.

Sportlich hat der Klassenerhalt in der Landesliga für die Schweppermänner unter der Regie von Trainer Klaus Seidel erst mal noch oberste Priorität. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der TSV Ampfing zwei hochkarätigen Neuzugänge verpflichtet. Irfan Selimovic und Ivan Pete kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück.


Selimovic gehörte in der Aufstiegssaison 2018/19 dem Bezirksligakader des TSV an und erzielte drei Treffer in 22 Ligaspielen. Im vergangenen Sommer wechselte der 24-jährige Offensivspieler zum Ligakonkurrenten SB DJK Rosenheim. Dort kam Selimovic auf 19 Spiele und zwei erzielten Treffern. Nun kehrt der ehemalige bosnische U18-Nationalspieler nach Ampfing zurück und steht den Schweppermänner bereits zum Re-Start zur Verfügung.


Ampfings Technischer Leiter Sabinsky: "Sind happy, dass die beiden wieder für uns auflaufen"

Auch Ivan Pete kehrt nach einem Jahr an die Isen zurück. Der 27-Jährige wechselte im Sommer 2019 zum Bezirksligisten TSV Dorfen, wo er in 16 Spielen zum Einsatz kam und einen Treffer erzielte. Der Defensivallrounder trug bereits von 2016 bis 2019 das Ampfinger Trikot und erzielte in drei Jahren sechs Tore in 60 Bezirksligapartien.

„Jeder in Ampfing ist happy, dass die beiden wieder für uns auflaufen. Die zwei sind nicht nur exzellente Fußballer, sondern vor allem auch super Typen“, freut sich daher nicht nur Ampfings Technischer Leiter Günther Sabinsky.

Der Landesligist beginnt am 3. August mit der Vorbereitung auf den Re-Start. Nach der Corona-Zwangspause empfangen die Ampfinger am 11. September, solange es die staatlichen Verordnungen zulassen, den TSV Kastl. Derzeit ist der Aufsteiger Drittletzter mit 22 Punkten und belegt damit den ersten Abstiegs-Relegationsplatz.

Sportlicher Leiter Malec: "Wir wollen in den nächsten Jahren nachhaltiger arbeiten"

Wie bereits berichtet, schwebte über allen Gesprächen mit den aktuellen Spielern und möglichen Neuzugängen noch das große Corona-Fragezeichen. Damals sagte Sportlicher Leiter Adrian Malec: "Aus unserer Sicht wäre die bessere Lösung gewesen, die Saison zu annullieren. So wie es ja die meisten anderen Verbände gemacht haben. Dann hätte man einen sauberen Schnitt gehabt. Die Lösung mit dem Liga-Pokal ist für uns jedenfalls völlig uninteressant.“

Zwar hat der Klassenerhalt vorerst oberste Priorität, doch danach soll der Kader schrittweise umgebaut werden. "Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns den Aufstieg letzte Saison erkauft, aber das kann nicht ewig so weitergehen. Wir wollen in den nächsten Jahren nachhaltiger arbeiten und mindestens 60 Prozent des Kaders mit einheimischen Spielern aus einem Umkreis von 25 Kilometern besetzen. Das wird sicher keine leichte Aufgabe, aber irgendwann müssen wir ja mal anfangen", sagte Malec gegenüber beinschuss.de.

ma

Quelle: rosenheim24.de

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