Mangelnde Chancenverwertung beim Landesligisten

0:1-Niederlage: Ampfing enttäuscht im Test gegen den SV Mehring

Felix Geith im Zweikampf mit dem Ampfinger Nadil Buljubasic.
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Felix Geith bekämpft den Ampfinger Nadil Buljubasic. Am Ende setzte sich Mehring überraschend mit 1:0 durch.

Ampfing - Der Landesligist TSV Ampfing verliert das Testspiel gegen den SV Mehring mit 0:1. Dabei hatten die Schweppermänner beste Chancen, doch diese ließ die Mannschaft von Klaus Seidel teilweise kläglich liegen.

Der TSV Ampfing hat sich im Vorbereitungsspiel gegen den Kreisligisten SV Mehring nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Das Landesliga-Kellerkind unterlag am Sonntag dem Team von Trainer Uwe Wolf trotz einer Vielzahl an Chancen mit 0:1, den Siegtreffer für die Gäste erzielte Johannes Grösslinger in der 66. Minute.


Ampfings Trainer Klaus Seidel: „Wir vergessen das Toreschießen“

„Das war schon in Ordnung, bei uns haben sechs Stammspieler gefehlt und unser Keeper war aus der jüngeren A-Jugend“, freute sich Wolf über den Sieg, wohl wissend, dass der Gegner mit seinen Chancen allzu lässig umgegangen ist – das alte Leid der Ampfinger, die oft in Schönheit sterben, anstatt konsequent den Abschluss zu suchen.


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Ebenfalls mangelhaft auf Seiten der Schweppermänner: Das Spiel ohne Ball. „Wir laufen nur, wenn wir den Ball haben können und jeder will den tollsten Pass spielen um als Vorbereiter gefeiert zu werden. Doch wir vergessen das Toreschießen“, kritisierte Trainer Klaus Seidel, der freilich mit dem Ergebnis haderte: „Wir haben eine Fülle an Chancen, der Gegner schießt einmal weit vorbei, verzieht einmal knapp und trifft dann.“

Grösslinger erzielt in der 66. Minute das Tor des Tages

Nach einem Solo war es Grösslinger, der in der 66. Minute Issa Ndiaye zum Tor des Tages überwand. Bei den Schweppermännern übertrafen sich die Angreifer Nadil Buljubasic, Daniel Toma und Irfan Selimovic beim Auslassen von Torchancen, aber auch Marius Duhnke und Anel Salibasic hätten sich das ein oder andere Mal in die Torschützenliste eintragen können. Etwas zielstrebiger wurden die Angriffsbemühungen mit der Einwechselung von Goran Divkovic, doch auch der Neuzugang aus Traunstein hatte kein Glück im Abschluss.

MB

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