In der Halbzeit des Spiels gegen Jena

KFC-Geschäftsführer rastet aus: "Irgendwann platzt einem der Arsch..."

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KFC Uerdingen-Geschäftsführer Nikolas Weinhart rastete im Interview während des Spiels gegen Carl-Zeiss Jena aus.
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Jena/Krefeld - Der Frust sitzt tief beim KFC Uerdingen. Der Aufsteiger, der großen Ambitionen (Durchmarsch in die 2. Bundesliga) in die Saison gestartet war, befindet sich in einer sportlichen Talfahrt. In der Halbzeitpause des Gastspiels bei Carl Zeiss Jena rastete der Geschäftsführer des Vereins in einem Interview aus und sorgte damit für Aufsehen.

Elf Spiele lang hat der KFC Uerdingen mittlerweile nicht mehr gewonnen, zuletzt spielte man beim abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss Jena nur 0:0-Unentschieden. Nachdem man mit Aufstiegsambitionen startete und lange in der Spitzengruppe angesiedelt war, steht der Verein aus Krefeld mittlerweile nur noch auf dem zehnten Tabellenplatz, der Relegationsplatz ist schon elf Punkte entfernt.

"Den Scheiß kann man sich kaum antun"

Während der Halbzeitpause des Spiels in Jena platze dem KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart nun in einem Interview mit "Magenta Sport" der Kragen. Auf die Frage, wie zufrieden er mit den ersten 45 Minuten sei, antwortete er: "Ich bin nicht zufrieden. Ich glaube, den Scheiß kann man sich kaum antun. [...] Aber auch die anderen Spiele: Irgendwann platzt einem der Arsch!"

Weinhart, der sich in Rage redete, unterstellte seinen Spielern auch, dass sie Schönwetterfußballer seien. Auf die Kritik angesprochen meinte KFC-Stürmer Maximilian Beister nach dem Spiel: "Dazu sage ich jetzt besser mal nichts..."

Das Interview im Video:

Uerdingen in der Liga nur noch auf Platz zehn

Beim KFC Uerdingen, dessen Geschicke vom russischen Investor Michail Ponomarew gelenkt werden, brennt es schon die ganze Saison. Ponomarew, der unbedingt mit dem Club den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen will, verpflichtete für die Saison namhafte Spieler wie Maximilian Beister oder Weltmeister Kevin Großkreutz. Doch im Winter, als man auf Tabellenplatz drei stand, trennte sich der Verein von Aufstiegstrainer Stefan Krämer, nachdem der KFC zwei Spiele in Folge mit insgesamt 0:7-Toren verlor. Seine Nachfolge übernahm kurzfristig Ex-Burghausen-Spieler Stefan Reisinger, der aber gleich wieder von Norbert Meier abgelöst wurde. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge musste auch er den Verein wieder verlassen, nun agiert der bisherige Co-Trainer Frank Heinemann als Cheftrainer.

Quelle: rosenheim24.de

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