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106 Spielerinnen in ganz Bayern im Herrenbereich

„Das ist einfach nur überragend“: Sonder-Spielrecht der Frauen schlägt voll ein

Erzielte als erste Frau im Kreis Inn/Salzach ein Tor im Herrenbereich: Ronja Taubmann.
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Erzielte als erste Frau im Kreis Inn/Salzach ein Tor im Herrenbereich: Ronja Taubmann.

In der aktuellen Saison haben bislang 55 Vereine aus allen sieben bayerischen Fußballbezirken für insgesamt 106 Frauen beim Bayerischen Fußball-Verband beantragt, dass diese auch am regulären Herren-Spielbetrieb 2022/23 teilnehmen können.

Bayern - Beim 26. Ordentlichen BFV-Verbandstag im vergangenen Sommer mit seinen Wahlen der BFV-Vorstandschaft und grundlegenden Abstimmungen und Anträgen der Fußballbasis war das neu beschlossene Sonder-Spielrecht für Frauen kaum mehr als eine Randnotiz. Mittlerweile merkt man aber, dass viel mehr dahinter steckt.

„Haben mit unserem Vorstoß im Sommer einen Nerv getroffen“

Insgesamt 106 Frauen wurden beim BFV beantragt, um im regulären Spielbetrieb der Herren teilnehmen zu können. Eine fantastische Zahl, wie Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands Frauen- und -Mädchenausschusses, gegenüber bfv.de sagt: „106 Frauen – das mag für den Laien erstmal eine für ganz Bayern überschaubare Zahl sein. Aber wir reden hier von einem Sonder-Spielrecht. Also normalerweise über absolute Einzelfälle. Das, was sich seit dem Sommer getan hat, ist allerdings überragend und zeigt, dass wir mit unserem Vorstoß einen Nerv getroffen haben“.

Auch im Kreis Inn/Salzach wurden vermehrt Frauen eingesetzt. Eine schrieb dann gleich Geschichte. Ronja Taubmann erzielte im Testspiel des TSV Wasserburg II gegen ASV Eggstätt den viel umjubelten 2:2-Ausgleichstreffer und damit den ersten Treffer einer Spielerin in Oberbayern. Im Interview mit beinschuss.de zeigte sich die 24-Jährige „sehr glücklich“.

Oberbayern stellt die meisten Spielerinnen

„Das sind alles echte Erfolgs-Stories für die einzelnen Frauen, aber auch für den Frauenfußball insgesamt. Ich hätte nicht gedacht, wie viele positive Effekte dieses neue Spielrecht hat. Es ging ja wie gesagt in erster Linie um eine rein sportliche Perspektive“, so Sandra Hofmann weiter.

Oberbayern stellte auch mit Abstand die meisten Spielerinnen im Herrenbetrieb. Insgesamt 36 Frauen in 17 Vereinen stehen dort zu Buche. Und die Tendenz ist steigend. Denn eines hat sich im Laufe der Hinserie definitiv bewiesen. Frauen können viel mehr als nur bei den Männern mithalten.

gz

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