Mit 14 Feldspielern gegen die Fürther U21

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Buchbach zum Ligastart in der SMR-Arena limitiert!

Jetzt geht es auch für den TSV Buchbach los: Der Tabellenzehnte der Fußball-Regionalliga steigt mit der Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth II am Sonntag um 14 Uhr in die Frühjahrsrunde ein. Trainer Anton Bobenstetter kann dabei in der SMR-Arena gerade mal auf 14 Feldspieler zurückgreifen.

Angesichts der Schnee- und Regenfälle in dieser Woche dürften die Platzverhältnisse äußerst schwierig sein, eine Absage der Partie kann sich der Coach aber nicht vorstellen, zumal die Fürther kommenden Mittwoch in Bayreuth gastieren und auch am 22. März noch das Nachholspiel gegen Illertissen bestreiten: „Im April spielen wir ja dann selber fast Tag und Nacht, insofern sind wir ja praktisch  gezwungen das Spiel durchzuziehen.“

"Grippe können wir uns nicht leisten"

Verzichten müssen Bobenstetter und Walter Werner auf die gesperrten Aleks Petrovic (Gelb-Rot) und Patrick Walleth (Gelb), sowie auf Markus Grübl (Knochenödem), der auch nächste Woche in Nürnberg nicht dabei sein wird. Christian Brucia und Stefan Denk, die die Generalprobe in Töging (3:0) erkrankt verpasst haben, sollten am Sonntag wieder an Bord sein. „Grippe gibt es jetzt nicht mehr, Grippe kann man sich mit dem kleinsten Kader der Liga nicht leisten“, erklärt  Bobenstetter und fügt an: „Die 14 Spieler, die wir haben, müssen die Kohlen aus dem Feuer reißen. Jeder Mann ist wichtig, jeder Mann wird gebraucht. Die Mannschaft wird noch enger zusammenrücken, kurzfristig kann so eine Konstellation auch ein Vorteil sein. Dass wir gegen Fürth drei Spieler ersetzen müssen, wissen wir seit Wochen, folglich haben wir uns darauf eingestellt.“

Immer wieder erprobten die Buchbacher Trainer in der Vorbereitungen neue Konstellationen im Mittelfeld, um auf die Ausfälle zu reagieren. Gewinner der Vorbereitung ist, laut Bobenstetter, Moritz Löffler, der in allen Testspielen eine bärenstarke Leistung abgeliefert hat und einen Platz im Team sicher haben sollte.

Fürth hat bgroße Qualität

Die Gäste haben zahlreiche Spieler im Aufgebot, die mit der Zweitliga-Mannschaft trainieren und zum Teil schon Bundesliga-Erfahrung gesammelt haben. Abwehrspezialist Zhi-Gin Lam hat elf Bundeligaspiele für den HSV und 14 Zweitligaspiele für Fürth bestritten, Mittelfeld-Mann Tom Trybull ist 21 Mal im Werder-Trikot aufgelaufen und hat zudem 15 Zweitliga-Spiele für St. Pauli absolviert. Co-Trainer Björn Schlicke (34) bringt als Abwehrchef mit 61 Bundesliga-Einsätzen für Köln und den HSV sowie 189 Zweitligaspielen die meiste Erfahrung mit.

Die Angreifer Daniel Steininger und Stefan Maderer (zehn Saisontore) haben auch schon Profiluft geschnuppert, Tim Bodenröder ist ebenfalls bei den Profis dabei. Beim 0:0 am Mittwoch gegen die U21 des TSV 1860 München hat zudem Ilir Azemi sein Comeback gefeiert, der für die Fürther 20 Erstligaspiele absolviert hat, nach dem Abstieg in der 2. Liga 14 Treffer erzielen konnte, ehe er wegen eines schweren Autounfalls über ein Jahr pausieren musste.

„Das ist schon geballte Qualität, gegen die wir nur mit den Buchbacher Tugenden wie Leidenschaft und Laufbereitschaft bestehen können“, sagt Bobenstetter, der das 0:0 der Fürther gegen die Junglöwen insofern gut einschätzen kann, da seine Truppe vergangene Woche beim 0:3 gegen die Elf von Daniel Bierofka ohne Chance war. Bei der Generlprobe fürs Mittwochspiel war der Truppe von Thomas Kleine zudem ein 3:0 gegen den Ligarivalen FC Amberg gelungen. Bobenstetter: „Wir wissen, was auf uns zukommt.“  

Quelle: MB  

Quelle: rosenheim24.de

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