"Skandalöse Schiedsrichterleistung"

Nach Linienrichter-Schubser: Lange Sperre für Ribéry bleibt aus

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Franck Ribéry sah am Wochenende die rote Karte.
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Florenz - Der in dieser Saison vom FC Bayern München zum AC Florenz gewechselte französischen Mittelfeldstar Franck Ribéry ist in Italien nach seiner Roten Karte für drei Spiele gesperrt worden.

Das gab die italienische Fußball-Liga bekannt, nachdem Ribéry tags zuvor nach der 1:2-Heimniederlage gegen Lazio Rom einen Linienrichter geschubst hatte. Vorausgegangen waren heftige Proteste der Florentiner, gegen den aus ihrer Sicht irregulären Siegtreffer Ciro Immobiles kurz vor Schluss. Diesem soll ein Foul vorausgegangen sein. Ribéry, der auch eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro erhielt, bat um Verzeihung.

Lange Sperre bleibt aus: Ribéry entschuldigt sich

Ribéry soll auch verärgert gewesen sein, dass Cheftrainer Vincenzo Montella ihn eine Viertelstunde vor Spielende auswechselte. Fiorentina-Präsident Rocco Commisso kritisierte laut Medien die Schiedsrichterleistung als skandalös.

Ribéry entschuldigte sich bei Fans, Mannschaftskameraden und dem Trainer. "Und ich bitte auch Herrn Passeri (den Linienrichter) um Verzeihung, weil ich am Ende des Spiels sehr nervös und bekümmert war, und ich hoffe, er kann meinen Gemütszustand verstehen", schrieb Ribéry auf Twitter.

Der französische Ex-Nationalspieler Ribery war im August von den Bayern nach Florenz gewechselt. Er soll dem Traditionsverein, der in der vergangenen Saison nur Tabellen-16. geworden war, einen Schub verleihen. Die Serie A wählte ihn zum besten Spieler des Monats September. Derzeit steht Florenz auf Platz neun.

Schon in seiner Zeit beim FC Bayern München (2007-2019) fiel der Franzose des Öfteren mit seinen Ausrastern auf, damals wurden vor allem die Schiedsrichter kritisiert, die sein Verhalten meist bewilligten und ihm keine Rote Karte zeigten. Nur zwei Mal flog er im Trikot des FC Bayern vom Platz, einmal im DFB-Pokal gegen Augsburg, einmal in der Champions-League-Partie gegen Olympique Lyon.

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dg (mit Material der dpa)

Quelle: rosenheim24.de

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