So ist der Stand in den einzelnen Verbände 

Bayern und Thüringen gehen eigenen Weg - Wird sonst überall abgebrochen?

Nirgendwo in Deutschland wird aktuell Fußball gespielt, überall stehen vor allem die Amateurfußballer vor offenen Fragen. Wir haben eine Übersicht zusammen gestellt, wie der Stand der Dinge in den einzelnen Landesverbänden ist.

Bayerischer Fußballverband: Wie der BFV am im April bekannt gab, wird die Saison bis zu 1. September ausgesetzt. Danach will man die aktuell pausierte Spielzeit fortsetzen und zu Ende bringen.


Badischer Fußballverband: In ganz Baden-Württemberg wird die Saison nicht über den 30. Juni hinaus verlängert. Aufsteiger sollen über die Quotientenregelung ermittelt werden, Absteiger gibt es keine.

Berliner Fußball-Verband: Eine Umfrage unter den Vereinen ergab, dass die meisten für einen Saisonabbruch stimmten. Eine finale Entscheidung erfordert aber einen außerordentlichen Verbandstag, weswegen diese noch aussteht.


Bremer Fußball-Verband: Mehr als 80% der Vereine stimmten hier für einen Saisonabbruch, welcher voraussichtlich auf einem außerordentlichen Verbandstag entschieden werden soll.

Fußball-Landesverband Brandenburg: Der FLB ließ seine Vereine abstimmen und entschied daraufhin, die Saison definitiv am 30. Juni 2020 enden zu lassen. Dafür sprachen sich die Vereine eindeutig aus.

Hamburger Fußball-Verband: Hier gilt dasselbe wie für Bremen - die Vereine stimmten für einen Abbruch, am 22. Juni will der Verband entscheiden.

Hessischer Fußball-Verband: In Hessen stehen die Zeichen auf Abbruch, auch hier muss dieser aber erst offiziell beschlossen werden.

Landesfußball-Verband Mecklenburg-Vorpommern: Wie der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) mitteilte, ergab das kürzlich durchgeführte Meinungsbild ein klares Votum: 81 Prozent der abstimmenden Vereine spricht sich für einen Abbruch der aktuellen Saison aus. Der Verband entschied am Donnerstag, den 7. Mai, die Saison am 30. Juni auslaufen zu lassen, aber nicht zu anullieren. Wie die Spielzeit allerdings gewertet wird, ist noch völlig offen.

Fußball-Verband Mittelrhein: Anfangs hatte sich der Verband klar für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen. In einer Umfrage unter den Amateurvereinen folgte eine knappe Mehrheit von 50,14 Prozent dem Verbandsvorschlag. Mittlerweile ruderte der Verband allerdings zurück, auf einem außerordentlichen Verbandstag soll wohl der Abbruch beschlossen werden.

Fußball-Verband Niederrhein: Die Vereine sprachen sich klar für einen Saisonabbruch aus, welcher demnächst auch offiziell beschlossen werden soll.

Niedersächsischer Fußball-Verband: In Niedersachsen wollte der Verband die Saison in der zweiten Augusthälfte fortsetzen. Doch bei einer Umfrage unter den Amateurvereinen ergab sich ein anderes Meinungsbild. Von 1.649 Vereine, stimmten 1.119 gegen die Fortsetzung, 448 waren dafür und 83 enthielten sich. Damit sprach sich eine klare Mehrheit für einen Abbruch aus. Die endgültige Entscheidung des Verbandes steht aber noch aus.

Fußball-Verband Rheinland: Das Präsidium sprach sich bereits vor der Umfrage unter den Vereinen für einen Abbruch der Saison aus. Die Clubs folgten diesem Vorschlag mit einer satten Mehrheit von 83,5 Prozent. Lediglich 16,5 Prozent waren für eine Fortsetzung der Spielzeit. Mittlerweile wurde der Abbruch auch vom Verband beschlossen.

Saarländischer Fußball-Verband: Eine Entscheidung steht auch hier noch aus. Der Verband holte sich ein Meinungsbild bei den Vereinen ab. Dabei stimmten rund 70 Prozent für einen Abbruch der Saison, uneins sind sich die Vereine lediglich über das Abbruchs-Szenario. 25 Prozent dagegen waren für eine Fortsetzung der Saison.

Fußball-Verband Sachsen-Anhalt: Am 12. Juni soll eine Entscheidung fallen, die Vereine stimmten klar für einen Abbruch.

Sächsischer Fußball-Verband: Nachdem sich der Verband ein Meinungsbild seiner Vereine eingeholt hat, entschied der Vorstand am Dienstag, dass die Saison 2019/20 im Amateurbereich beendet wird. Es wird keine Meister und keine Absteiger geben. Aufsteiger sollen mittels der Quotientenregelung ermittelt werden.

Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband: Der Verband hat nun Nägel mit Köpfen gemacht und wird die Saison nicht über den 30. Juni hinaus verlängern. Damit wird die Spielzeit ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Das entschied das Präsidium in einer außerordentlichen Sitzung, die am Montagabend, 27. April, als Videokonferenz durchgeführt wurde.  

Südbadischer Fußball-Verband: In ganz Baden-Württemberg wird die Saison nicht über den 30. Juni hinaus verlängert. Aufsteiger sollen über die Quotientenregelung ermittelt werden, Absteiger gibt es keine.

Südwestdeutscher Fußball-Verband: Hier ist die Saison offiziell abgebrochen, über Auf- und Absteiger soll auf einem Verbandstag diskutiert werden.

Thüringer Fußball-Verband: Der Verband hat am Dienstagabend entschieden, dass die Saison bis zum 31. August ausgesetzt und ab dem 1. September, wenn möglich, wieder fortgesetzt werden soll. Damit folgte der TFV dem Meinungsbild seiner Vereine, bei dem knapp 58 Prozent für eine Fortsetzung über den 30. Juni hinaus gestimmt haben. 

Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen: 88,4% der Vereine sprachen sich dort für einen Abbruch der Saison aus, eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Württembergischer Fußball-Verband: In ganz Baden-Württemberg wird die Saison nicht über den 30. Juni hinaus verlängert. Aufsteiger sollen über die Quotientenregelung ermittelt werden, Absteiger gibt es keine.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)



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