Staunen, lachen, abhaken!

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Wie vernagelt schien das Vilzinger Tor für 1860 Rosenheim (rot) gewesen zu sein. Das soll gegen Unterföhring ganz anders aussehen

1860 hofft auf Trotzreaktion in Unterföhring

Die Videoanalyse nach der 0:1-Heimniederlage gegen die DJK Vilzing war eine Mischung aus Verwunderung und Slapstick-Comedy. Die Spieler des TSV 1860 Rosenheim konnten selbst kaum glauben, was ihnen Trainer Patrik Peltram da auf Video vorführte.

Chance um Chance ließen die Roten gegen Vilzing liegen, um am Ende ein Spiel zu verlieren, das man eigentlich haushoch hätte gewinnen müssen.

"Die Jungs mussten lachen"

"Die Jungs waren verwundert und mussten teilweise sogar lachen. Aber letztlich ist das für uns ein Lernprozess. Man kann so gut spielen, wie man will. Wenn die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlt, stehen am Ende keine Punkte auf der Habenseite", hakte Peltram die erste Saisonpleite der Sechziger im Gespräch mit beinschuss.de schnell ab.

Der Fokus ist voll und ganz auf Mittwoch gerichtet, dann geht es für den TSV nach Unterföhring. Der FC wird ein weiterer schwerer Prüfstein für die Innstädter, dessen ist sich auch Peltram bewusst.

Geballte Erfahrung gegen die Rosenheimer Greenhorns

"Unterföhring hat eine unglaubliche individuelle Klasse und zudem eine breite Erfahrung im Kader. Das wird eine extrem schwere Aufgabe, der wir uns aber natürlich mit breiter Brust stellen werden".

Knapp 26 Jahre beträgt der Altersdurchschnitt im Team des FCU, die Rosenheimer Greenhorns kommen mit knapp 21 Jahren daher. Doch rein tabellarisch gesehen erwartet beide Teams ein enges Duell.

Der Captain ist zurück

Unterföhring hat acht Punkte aus vier Spielen geholt, Rosenheim deren sieben. Der FC konnte die zwei bisher ausgetragenen Heimspiele gewinnen, der TSV 1860 führt mit vier Punkten die Auswärtstabelle der Liga an.

Kapitän Chris Wallner kehrt nach seiner Rotsperre ins Team zurück. Ob Keeper Dominik Süßmaier nach seiner Leistenzerrung wieder einsatzfähig ist, wird sich kurzfristig entscheiden. Georg Lenz und Valentin Hauswirth fallen weiter aus.

Einem spannenden und ausgeglichenen Vergleich steht also nichts im Wege. Bleibt zu hoffen, dass die Sechziger nach diesem Spiel wieder Grund zum Lachen haben. Nicht aus Verwunderung oder Sarkasmus, sondern aufgrund einer ähnlich starken Leistung wie gegen Vilzing, die allerdings mit Zählbarem belohnt wird.

 

 

 

Quelle: rosenheim24.de

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