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Torefestival in der Regionalliga Bayern

Bei der 4:5-Niederlage in Unterhaching: Sechziger-Fußballer verteidigen wie ein U12-Team

Die 1:0-Führung für Unterhaching durch Stephan Hain, Links Maximilian Kuchler. Wolfgang Fehrmann
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Die 1:0-Führung für Unterhaching durch Stephan Hain, Links Maximilian Kuchler. Wolfgang Fehrmann
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Vier Tore hat der Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim beim Gastspiel in Unterhaching, dem Rosenheimer Kooperationspartner, erzielt und trotzdem sind die Sechziger ohne Punkt nach Hause gefahren.

Unterhaching – Torefestival im Sportpark Unterhaching: Der Drittliga-Absteiger besiegte den Kooperationspartner 1860 Rosenheim mit 5:4 (2:2).. Unterhaching führte zwischenzeitlich bereits 5:2 und musste am Ende noch um den Sieg zittern.

Torschützen unter sich: Linor Shabani (links) traf zweimal für Rosenheim, Boipelo Mashigo erzielte das 5:2.

„Rosenheim hat das nach vorne richtig gut gemacht“

„Rosenheim hat das richtig gut gemacht, vor allem im Spiel nach vorne. Nach dem 5:2 wurde es dann noch enger, als es sein darf. Wir müssen noch viel lernen und zum Schluss cleverer spielen,“ sagte Unterhachings Coach Sandro Wagner nach den unterhaltsamen 90 Minuten.

Entscheidung fiel innerhalb von 12 Minuten

Die Entscheidung in dem Spiel fiel kurz nach dem Seitenwechsel. Beim Spielstand von 2:2 kamen die Sechziger unkonzentriert aus der Kabine und kassierte innerhalb von 12 Minuten drei Tore durch zweimal Patrick Hobsch (52. und 62.) und Boipelo Mashigo (64.). Dazwischen verschoss der Unterhachinger Hobsch sogar noch einen an ihm verschuldeten Elfmeter, den er ans Torgestänge knallte.

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Den Einbruch nach dem Seitenwechsel konnte sich auch Sechziger-Trainer Florian Heller nicht erklären: „Das war Fluch und Segen für uns. Vier Tore auswärts erzielt und doch verloren. Wir gehen mit einem guten 2:2 in die Halbzeit und verteidigen dann wie eine U 12. Auch nach dem 4:2 war das Spiel für mich noch nicht entschieden. Aber nach dem fünften Hachinger Tor war der Abstand einfach zu groß.“

1860 Rosenheim traf nur den Innenpfosten

Die Rosenheimer, starten gut ins Spiel, hatten die ersten gute Chance und hatten Pech, dass ein von Torhüter Hannes Heilmair reaktionsstark parierte Schuss nur am Innenpfosten und nicht im Tor landete. Danach lagen die Sechziger allerdings permanent zurück, kamen aber in der ersten Halbzeit zweimal zum Ausgleich. Nach dem frühen Unterhachinger Führungstreffer durch Stephan Hain glich der junge Nico Schiedermaier zum 1:1 aus. Auf der linken Seite zog Thomas Steinherr in die Mitte und bediente Schiedermeier, der unhaltbar abzog. Die Hachinger Antwort ließ nicht lange aus sich warten. Drei Minuten später erzielte David Pisot das 2:1. Kurz vor der Pause sorgte Kapitän Linor Shabani nach einer sehenswerten Kombination und einem schönen Schuss für das 2:2.

Ein nachdenklicher Sechziger-Trainer Florian Heller nach dem Spiel im Unterhachinger Sportpark.

Es wurde trotzdem noch einmal spannend

Zu Beginn der zweiten Halbzeit überrannte Unterhaching die Rosenheimer, die in dieser Phase ganz schwach verteidigten und die Hausherren förmlich zum Toreschießen einluden. Schnell stand es 5:2 und nachdem die Partie schon entschieden schien, wurde es noch einmal spannend. Torhüter Hannes Heilmair legte dem eingewechselten Sascha Marinkovic den Ball in die Füße, der Rosenheimer lupfte diesen über Heilmair zum 5:3 (74.) ins Tor. Kurz vor Schluss gab es noch einen Elfmeter für die Gäste. Shabani traf ins linke obere Eck, verkürzte auf 4:5 (89.), doch für mehr war die Zeit zu kurz.

Sechziger am Dienstag in Pipinsried

Nach dieser Niederlage rutschten die Sechziger auf den 20. und letzten Tabellenplatz in der Regionalliga Bayern ab.

Das nächste Spiel der Rosenheimer findet bereits am Dienstag, 17.30 Uhr, in Pipinsried statt.

1860 Rosenheim: Wimmer – Benz, Kießling, Kuchler, Jesse – Demolli, Zander (ab 84. Majanovic), Shabani, Steinherr – Fenninger (ab 62. Marinkovic), Schiedermeier (ab 72. Kamuf).

Tore: 1:0 Stephan Hain (19.), 1:1 Nico Schiedermeier (25.), 2:1 David Pisot (28.), 2:2 Linor Shabani (44.), 3:2 Patrick Hobsch (52.), 4:2 Patrick Hobsch (62.), 5:2 Boipelo Mashigo (64.), 5:3 Sascha Marinkovic (74.), 5:4 Linor Shabani (89.).

Schiedsrichter: Markus Pflaum

Zuschauer: 1999

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