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Frühes Tor von Birner reicht aus

Zum einem 1:0 (1:0)-Zittersieg mühte sich der TSV 1860 Rosenheim am sechsten Regionalliga-Spieltaggegen den VfL Frohnlach.Die Sechziger begannen nach der tückischen Anreise für die Gäste – erst Stau, später Bus-Probleme beieiner Brückenunterführung – nach halbstündiger Verspätung aggressiv und wollten unbedingt ein frühes Tor.Das hätte möglicherweise schon nach vier Minuten fallen können, als der ansonsten souveräneSchiedsrichter Karl Valentin den Rosenheimern nach einem klaren Handspiel von André Zapf einenStrafstoß verweigerte. Drei Zeigerumdrehungen später war es aber soweit: Dominik Haas legte einenindirekten Freistoß aus 20 Metern kurz ab und Benjamin Birner zirkelte das Spielgerät herrlich über dieMauer ins Netz – 1:0 (7.). Wenig später hatten die Gastgeber durch Haas noch eine weitere guteKopfballchance (Glanzparade Beer/11.) – dann wurden die Gäste stärker. In Minute 15 hätte es eigentlichkrachen müssen: Nach einem Steilpass von Sebastian Hofmann gewann Daniel Sam auf halbrechts dasLaufduell gegen Markus Wallner. Sein Schuss ging aber um Millimeter am langen Pfosten vorbei. In derFolge war das Spiel wesentlich offener und die Oberfranken hatten noch eine weitere Riesengelegenheitzum Ausgleich, als Thomas Karg die Kugel ganz frei vor Robert Mayer über den Kasten hob. Ein schärfererAbschluss wäre hier die bessere Lösung gewesen (34.).Nach dem Seitenwechsel fehlte dem Spiel der Gastgeber über weite Strecken Ruhe und Besonnenheit.Leichte Ballverluste und teilweise zu passive Defensivarbeit ermöglichten den Oberfranken in einerinsgesamt durchschnittlichen Begegnung eine Feldüberlegenheit – und auch zwei weitere richtig dickeChancen: Nach einem Steilpass stand Sam schon alleine vor Mayer, doch Florian Pflügler klärte in höchsterNot per riskanter Grätsche (60.). Wenig später bekam der glücklose Sam die Kugel von Karg abgelegt, dochMayer verkürzte den Winkel geschickt und so ging das Spielgerät knapp über die Querlatte (66.). Frohnlachwar in dieser Phase drauf und dran, das Spiel zu drehen, doch in der Schlussphase kamen die Hausherrennoch einmal zurück. Gleich dreimal verpassten sie dann auch die Vorentscheidung: Erst verschoss KapitänMichael Kokocinski leichtfertig einen Foulelfmeter (links vorbei/78.), dann fehlte beim 20-Meter-Dropkick vonTorschütze Birner nicht viel (81.) und Danijel Majdancevic scheiterte nach toller Vorarbeit von FreddySchramme aus halblinker Position freistehend an einer Glanzparade von Christian Beer im VfL-Kasten (86.).Nach dem Abpfiff fiel die Analyse von Frohnlachs Coach Dieter Kurth eindeutig aus: „Nur wer Tore schießt,gewinnt im Fußball. Wir waren anfangs ein bißchen schläfrig und haben dann vier oder fünf Hochkaräternicht genützt. Deswegen hat Rosenheim verdient gewonnen, auch wenn meine Mannschaft bis zuletzt allesversucht hat.“ Sein Kollege Dirk Teschke war nach der Buchbach-Pleite durch den Dreier erleichtert: „Wirhaben sehr stark angefangen. Da war sogar ein zweites Tor möglich. Danach hat Frohnlach zunehmend dasHeft in die Hand genommen. Insgesamt waren wir vor allem nach der Pause zu inaktiv und hatten Glück,dass Frohnlach seine Chancen nicht genützt hat.“

Das Spiel in der Statistik:TSV 1860 Rosenheim – VfL Frohnlach 1:0 (1:0)TSV 1860 Rosenheim: Mayer – Wallner, Pflügler, Lenz, Martin – Birner, Kokocinski – Majdancevic (90.Matthias Huber), D. Haas, Schramme (89. Räuber) – Masberg (65. Martin Huber) – Trainer: Teschke.VfL Frohnlach: Beer – Böhnlein, Beetz, Burkard, A. Zapf (78. Scheller) – Schmitt, Hofmann – Özdemir (68.Sener), Brandt (46. Bulat), Sam – Karg – Trainer: Kurth.SR: Valentin (Taufkirchen/Vils). – Zuschauer: 250. – Gelb: - / Böhnlein, Bulat. Tor: 1:0 (7.) Birner.Bes. Vorkommnisse: Wegen Anreiseprobleme des VfL Frohnlach begann die Partie erst mit 30-minütigerVerspätung um 14.30 Uhr. - Kokocinski schießt Foulelfmeter neben das Tor (Saner an Martin/78.).

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