Burghausen um 19 Uhr gefordert

Mit Schulz, aber ohne Subasic zum Pokalspiel nach Garching - weitere Fragezeichen

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Rotsünder Christoph Schulz darf im Pokal heute ran, muss aber die nächsten beiden Ligaspiel aussetzen.

Garching - Den zweiten Auftritt innerhalb von vier Tagen beim VfR wird Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg aller Voraussicht nach mit deutlich verändertem Personal gegenüber dem 2:0-Liga-Erfolg am Samstag bestreiten.

„Unsere wichtigste Aufgabe ist erst einmal, dass alle überhaupt frei bekommen“, sagt Burghausens Teammanager Karl-Heinz Fenk vor dem Toto-Pokalspiel der zweiten Runde heute um 19 Uhr im Stadion am See.

Der niedrige Altersschnitt der Burghauser Mannschaft ist dabei durchaus ein Vorteil. Fenk: „Wir haben viele Schüler und Studenten, die derzeit Ferien haben, aber bei den Spielern, die arbeiten ist das mit den Wochenspielen immer heikel. Das hängt dann meist vom Arbeitgeber und den Kollegen ab, ob die Spieler frei bekommen oder tauschen können.“ 

Bei Muhamed Subasic wäre das so ein Thema, aber der Bosnier steht, wie schon am Samstag, ohnehin nicht zur Verfügung, da er und seine Frau das zweite Kind erwarten. „Der Geburtstermin ist eigentlich schon überschritten, man kann noch nicht sagen, wann jetzt die Geburt eingeleitet wird, so dass Suba eventuell auch am Samstag gegen Memmingen noch fehlen könnte“, erklärt Fenk. 

Ob’s für Thomas Winklbauer, der eine Ausbildung macht, zeitlich heute reichen wird, ist noch fraglich, Torhüter Egon Weber hat Nachtschicht und muss unmittelbar nach Schlusspfiff in die Arbeit. 

Voraussichtlich wird zwar Ludwig Zech, wie schon vor 14 Tagen beim Sieg 6:0 in Künzing, zwischen den Pfosten stehen, aber da mit Fabian Stapfer die Nummer drei im Urlaub weilt, muss Weber mit nach Garching. 

Ein großes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Felix Bachschmid, dessen Schwellung an der Stirn noch immer deutlich sichtbar ist. Christoph Schulz, der am Samstag die Rote Karte gesehen hat, ist im Pokal spielberechtigt, fehlt aber bei den nächsten beiden Liga-Auftritten gegen Memmingen und in Buchbach.

„Ich gehe ohnehin davon aus, dass der Trainer rotieren lässt, die Belastung ist insgesamt schon ziemlich hoch und nach dem Spiel vom Samstag mit einer Stunde Unterzahl wird der eine oder andere sicher eine Pause bekommen“, so Fenk. Inwieweit die Garchinger nach vier Liga-Niederlagen am Stück ihre vermeintliche Top-Elf aufs Feld bringen werden, sei freilich auch dahingestellt – für den neuen VfR-Trainer Philipp Bönig dürfte das Kellerduell am Samstag bei Aufsteiger TSV Rain Priorität haben.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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