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TSV 1860 Rosenheim - TSV 1860 München II 2:0

Bärenstarke Rosenheimer gewinnen das 60er-Derby!

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Freude pur nach der 1:0-Führung: Das Tor von Marinkovic war der Startschuss für ein souveränes Spiel der Rosenheimer.

Rosenheim - Einen hochverdienten Sieg feierten die Jungs von Klaus Seidel am Samstagnachmittag im heimischen Stadion. Vor 850 Fans sorgten Marinkovic und Majdancevic für die beiden Treffer gegen den TSV 1860 München, die am Ende für den Derbysieg reichten.

Aus dem Jahnstadion berichtet Michael Heymann

„Wir wollen den Schwung aus dem Ingolstadt-Spiel mitnehmen und gegen den TSV 1860 München II auch was Zählbares holen. Dafür muss die Mannschaft aber wieder an ihre Leistungsgrenze gehen. Ist dies der Fall ist alles drin“, so Trainer Klaus Seidel im Vorfeld der Partie.

Alle Beteiligten in Rosenheim wussten aber: Gegen 1860 München könnte es im heimischen Stadion eine wirklich dreckig umkämpfte Partie werden. Zumal über 100 mitgereiste Fans die Löwen mit ihren Gesängen nach vorne peitschen wollten. Doch auch der Rosenheimer Anhang im Stadion war groß - alles war also angerichtet für einen spannenden Fußballnachmittag.

Marinkovic sorgt für die Führung

Von Beginn an versuchten die Rosenheimer, die Gäste früh zu attackieren. Schon weit in der gegnerischen Hälfte störten Majdancevic und Marinkovic den Münchner Spielaufbau. Den ersten Warnschuss der Löwen in der siebten Spielminute konnten die beiden aber dennoch nicht verhindern, als Lucas Genkinger aus der zweiten Reihe einfach abschloss. Doch Süßmaier parierte den Ball sicher.

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Nach einer Viertelstunde hatten auch die Hausherren ihre erste gute Gelegenheit, als Marinkovic nach einem Freistoß im Strafraum völlig frei an den Ball kam. Rosenheims Nummer Neun erwischte das Leder allerdings nicht richtig - die Kugel ging links am Gehäuse vorbei. In der Folge sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, die in großen Teilen ohne Höhepunkte im Mittelfeld stattfand. Bis zur 17. Minute zumindest: Die Rosenheimer kombinierten sich über mehrere Stationen schön durch die Gästeverteidigung. Der Ball landete auf der rechten Seite bei Robert Köhler, der die Kugel butterweich in den Strafraum flankte. Dort stand Sascha Marinkovic genau richtig und köpfte den Ball unhaltbar für Keeper Eicher ins rechte untere Eck: 1:0 für die Rothemden.

Rosenheim verpasst das 2:0

Die Löwen versuchten kurz darauf den Rückstand zu egalisieren. Das klappte jedoch nicht. Auch, weil die Hausherren plötzlich vor Selbstvertrauen strotzten und einen Angriff nach dem anderen abfeuerten. Bereits in der 27. Minute hatte Philipp Maier die Riesenmöglichkeit, sein Team weiter in Front zu bringen. Nach einer Flanke von Ludwig Räuber von der linken Seite verwertete Rosenheims Nummer 28 den Ball mit dem Kopf. Doch die Kugel rauschte knapp am rechten Pfosten vorbei - da wäre Vitus Eicher erneut machtlos gewesen. Kurz darauf der Aufreger der ersten Halbzeit: Nach einer Flanke wurde Majdancevic ganz klar im Strafraum entscheidend gestoßen - das ganze passierte direkt vor den Augen von Schiedsrichter Steffen Grimmeißen, doch seine Pfeife blieb zum Unmut der Rosenheimer stumm.

1860 Rosenheim - 1860 München II

 © Beinschuss
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Doch der Sturmlauf der Rothemden ging bis zur Halbzeit weiter. Shabani, Marinkovic, Majdancevic - alle versuchten ihr Glück, scheiterten aber an der eigenen Präzision. Aber auch die Münchner verpassten es, eine ihrer Nadelstiche im Tor von Dominik Süßmaier unterzubringen. So ging es mit einer verdienten Pausenführung in die Kabine.

Zerfahrene Partie

Löwen-Trainer Daniel Bierofka hatte in der Halbzeit wohl deutliche Worte gefunden. Die Gäste agierten sofort nach Wiederanpfiff plötzlich aggressiver. Große Chancen erarbeiteten sie sich in den Anfangsminuten dennoch nicht. Auch, weil die Rosenheimer Hintermannschaft sich beherzt in jeden Zweikampf stürzte. Das gleiche Spiel im Sturm, und immer wieder war es Marinkovic, der auch in der 58. Minute gefährlich zum Kopfball kam, die Kugel aber nicht entscheidend drücken konnte.

Ab der 60. Minute begann die Begegnung etwas zu stagnieren. München wollte, konnte aber nicht, und die Hausherren hatten zahlreiche Konteransätze, bei denen der letzte Pass aber einfach nie sitzen wollte.

Majdancevic erlöst 850 Fans

Aus dem Nichts war sie dann aber plötzlich wieder da, die Riesenchance für Rosenheim auf 2:0 auszubauen. Nachdem der letzte Pass auch weiterhin nicht ankam, packte Majdancevic in der 71. Minute einfach mal den Hammer aus und zog aus gut 28 Metern ab. Keeper Eicher konnte den Ball nicht festhalten, aber der herangestürmte Marinkovic schaffte es nicht, den Ball am Schlussmann vorbeizuschieben. Die 850 Zuschauer erlebten eine Achterbahnfahrt der Gefühle, denn nur drei Minuten später lag der Ball endlich im Netz. Der gefühlt 300. Konter der Rosenheimer wurde wunderschön durch Korbinian Linner eingeleitet, der den freien Danijel Majdancevic völlig frei auf der linken Seite gesehen hatte. Im Vollsprint blieb die Nummer Elf dieses Mal cool und schob lässig am Keeper vorbei zum umjubelten 2:0.

Die Rosenheimer explodierten jetzt fast vor Selbstvertrauen. Keine fünf Minuten später hätte es gut und gerne 3:0 stehen können, als der bärenstarke Marinkovic aus 16 Metern abzog und nur das Lattenkreuz traf.

Doch am Ende tat die verpasste Chance keinem mehr weh, denn die Hausherren spielten das Ergebnis ganz souverän über die Zeit und feierten am Ende völlig verdient den 60er-derby-Sieg.  

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