Vorschau: 1. FC Schweinfurt 1905 - TSV Buchbach

Mit Rumpfkader zum Auswärtsspiel in Schweinfurt - auch Drofa fehlt!

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Das Buchbacher Trainerteam Anton Bobenstetter und Walter Werner ist trotz der Personalsorgen noch entspannt.

Schweinfurt - Am zehnten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern muss der TSV Buchbach das schwere Auswärtsspiel bei Mitfavorit Schweinfurt bestreiten: Die Rot-Weißen werden am Freitag um 19 Uhr beim Tabellendritten im Willy-Sachs-Stadion nur einen Rumpfkader zur Verfügung haben, in dem viele Stammkräfte fehlen.

Nach dem denkbar knappen Pokal-Aus am Dienstag gegen die SpVgg Unterhaching ist die Kaderstärke noch einmal geschrumpft, da Patrick Drofa, der kurz vor Schluss nach einem Schlag auf die Muskulatur raus musste, noch nicht wieder spielfähig ist. Zudem ist ja Maxi Drum nach seiner roten Karte gegen Unterföhring gesperrt.

„Wir haben also zwei Mann weniger als gegen Unterhaching, weil von den verletzten Spielern bis zum Freitag keiner zurückkommt. Aber ich habe schon Anfang August zu unserem Busfahrer gesagt, dass wir beim Spiel in Schweinfurt nur den kleinen Bus brauchen werden. Anfang September ist es ganz normal, dass der Kader klein ist“, so Trainer Anton Bobenstetter, der neben den Langzeitverletzten Simon Motz, Florian Shalaj und Maxi Bauer, weiterhin auf Maxi Hain (Platzwunde), Patrick Walleth (Bänderriss) und Stefan Denk (Knieprobleme) verzichten muss.

Wer ersetzt die vielen Verletzten?

Bei Stephan Thee wurde am Montag bei der MRT-Untersuchung ein Bruch des Mittelfußknochens diagnostiziert, sodass auch der Mittelfeldspieler einige Wochen pausieren muss. Problematisch zudem, dass Markus Grübl und Christian Brucia weiterhin angeschlagen sind. „Man kann vor dem Spiel nie sagen, wie lange sie durchhalten werden“, erklärt Bobenstetter. Der Trainer hofft jetzt, dass in Schweinfurt keine weiteren Blessuren dazukommen, denn schließlich steht in Wochenfrist das wichtige Heimspiel gegen den VfB Eichstätt auf dem Programm. Dann sollten zumindest Drum, Hain und Drofa wieder zur Verfügung stehen.

In Schweinfurt dürfte Moritz Sassmann, der gegen Unterhaching sein Debüt gab, wieder in der Startformation stehen. „Er hat mir schon ganz gut gefallen, ist ruhig am Ball geblieben und hat ihn zum Mitspieler gebracht“, urteilt der Trainer über den Neuzugang und war auch von Hannes Maier als Innenverteidiger und Keeper Egon Weber begeistert: „Beide waren überragend.“ Man kann davon ausgehen, dass auch Marco Neudecker und Nikolai Davydov, die gegen Unterhaching eingewechselt wurden, wieder zum Kader gehören, eine weiter Option ist Ali Bircan vom Kreisligateam.

„Wir wollen den Schwung aus dem Hachingspiel mitnehmen!“

„Wir sind krasser Außenseiter, aber wir wären auch in bester Besetzung Außenseiter. Schweinfurt hat auf Profitum umgestellt, das ist wieder eine Aufwertung für die Liga. Im Pokal haben die Schweinfurter Zweitligist Sandhausen rausgeworfen und sind demnächst im Fernsehen gegen Eintracht Frankfurt zu sehen. Vorher müssen sie noch gegen das kleine Buchbach spielen“, sagt Bobenstetter, der die aktuelle Situation noch sehr gelassen sieht: „Zum einen haben wir ja schon ein paar Punkte gesammelt, zum anderen ist die Saison noch sehr lang. Prekär ist die Sache, wenn man im Frühjahr mit dem Rücken zur Wand steht und keine Leute mehr hat. Jetzt wollen wir den Schwung aus dem Hachingspiel mitnehmen, in dem sich die Mannschaft ja selber nach vorne gepuscht hat. Vielleicht gelingt uns ja auch eine Überraschung.“

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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