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Trainer der Sechziger tritt zurück

Paukenschlag bei 1860 Rosenheim: Aufstiegs-Coach Seidel hört auf!

Immer unter Strom - und mit Feuereifer bei der Sache: Der Vater des Regionalliga-Aufstiegs Klaus Seidel.
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Immer unter Strom - und mit Feuereifer bei der Sache: Der Vater des Regionalliga-Aufstiegs Klaus Seidel.

Rosenheim - Knalleffekt an der Jahnstraße: Erfolgscoach und Aufstiegstrainer Klaus Seidel räumt zur Winterpause seinen Trainerstuhl beim TSV 1860 Rosenheim! Diese faustdicke Überraschung wurde am späten Freitagabend bekannt. Seidel soll den Roten aber in anderer Form erhalten bleiben, wie es heißt. Wer ihm nachfolgt, ist bislang noch unklar.

Die sportliche Bilanz von Klaus Seidel beim TSV 1860 Rosenheim ist beeindruckend. In der Winterpause der vergangenen Saison stieß er zum damaligen Bayernligisten und übernahm die Mannschaft auf dem fünften Platz. Nach einer beeindruckenden Rückrunde und spannenden Relegationsspielen schaffte er sensationell den Aufstieg in die Regionalliga Bayern.

Sportliche Bilanz kann sich sehen lassen

Wohlgemerkt mit der jüngsten Mannschaft der ganzen Liga, die mit viel Begeisterung, Einsatz, Identifikation und einer vorbildlichen Einstellung diesen einmaligen Erfolg erreichte. Auch zur neuen Saison in der Regionalliga präsentiert sich die Mannschaft von Seidel konkurrenzfähig und zeigte begeisternde Spiele.

Unvergessen: Der größte Erfolg - Aufstieg in Aschaffenburg!

Aktuell rangieren die Sechziger nach einer Serie von mehreren nicht gewonnenen Spielen auf einem Relegationsplatz. Das intensive Jahr mit Aufstiegsrelegation und nur zwölf Tagen Pause ist am Trainer nicht spurlos vorüber gegangen.

Konkurrenz mit Profitum zu große Belastung für Privat- und Berufsleben

„Beim Abschlusstraining habe ich der Mannschaft mitgeteilt, dass ich zur Winterpause von meinem Amt als Trainer zurücktrete. Die Arbeit mit meiner Mannschaft hat großen Spaß gemacht, aber die Aufgabe als Regionalliga-Trainer ist auch sehr intensiv und zeitaufwändig - die meisten Vereine in dieser Liga spielen mit Profis, haben hauptamtliche Trainer und Funktionäre. Diese Voraussetzungen haben wir beim TSV 1860 Rosenheim als Amateurverein nicht. Die persönliche Belastung war immens für mich, viele Dinge im privaten und beruflichen Bereich sind liegen geblieben - daher habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen“, so Seidel.

Die Jugendarbeit und die Ausbildung von jungen Talenten stand und steht immer in Seidels Fokus. Hier brachte er sich immer wieder ein und sicherte beispielweise in der vergangenen Saison als Interimstrainer den wichtigen Klassenerhalt der U19 in der Landesliga Süd. Eine künftige Einbindung in den Juniorenbereich ist daher denkbar - und sicher mehr als nur ein Gedankenspiel. „Ich möchte den Verein in anderer Funktion weiterhin bestmöglich unterstützen, vielleicht im Juniorenbereich. Jetzt brauche ich aber erst einmal etwas Zeit zum Durchschnaufen“, so der Trainer.

Tätigkeit im Jugendbereich der Sechziger denkbar

„Ich arbeite mit Klaus Seidel schon sehr lange und gut zusammen und schätze seine Arbeit. Er hat ganz klare Vorstellungen und lebt für den Fußball. Wir werden uns in der Winterpause zusammensetzen und sein mögliches neues Aufgabenfeld definieren.“, äußert sich der Sportliche Leiter der Sechziger Hans Kroneck ähnlich.

Trainer Klaus Seidel

Franz Höhensteiger, Abteilungsleiter der Fußballer beim TSV 1860 Rosenheim, sagt: „Klaus Seidel identifiziert sich voll mit dem Verein. Seine bisher geleistete Arbeit ist sensationell und dafür möchten wir ihm herzlich danken!“.

Suche nach einem Nachfolger hat oberste Priorität!

Nach der Nachricht von Seidels Rücktritt läuft nun direkt die Suche nach einem Nachfolger an - und zwar auf Hochtouren! „Wir haben schon Kontakt zu mehreren Kandidaten aufgenommen und sind sicher zeitnah die bestmögliche Lösung für den Verein zu finden,“ so Hans Kroneck. Eine schwierige Aufgabe - und eine die wohl überlegt sein will.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / cs

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