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Seit zwei Wochen ohne Spiel

Nach Zwangspause: Wacker muss gegen den Spitzenreiter ran

Ist nach einem leichten Faserriss im Oberschenkel noch kein Kandidat für die Startelf: Nico Helmbrecht.
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Ist nach einem leichten Faserriss im Oberschenkel noch kein Kandidat für die Startelf: Nico Helmbrecht.

Nach der 14-tägigen Zwangspause startet der SV Wacker Burghausen in der Fußball-Regionalliga Bayern gleich mit der derzeit größtmöglichen Herausforderung: Tabellenführer SpVgg Bayreuth gibt am Freitag um 19 Uhr seine Visitenkarte in der Wacker-Arena ab. Beeindruckend bei der Elf von Trainer Timo Rost ist vor allem die fast makellose Auswärtsbilanz mit 31 von 33 möglichen Punkten.

Burghausen - „Die Statistik von Bayreuth ist schon imponierend, ganz klar gegen den Tabellenführer sind wir in der Außenseiterrolle. Bayreuth ist sehr stabil und will ja auch aufsteigen“, weiß Burghausens Trainer Leo Haas, dessen Team ja vor der Corona-Pause drei Niederlagen in Folge einstecken musste und so auf Rang sechs abgerutscht ist.

Burghausen mit Personalsorgen

Hass weiter: „Für uns geht es gegen Bayreuth darum, eine möglichst schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Unabhängig vom Ergebnis muss es unser Ziel sein, dass jeder möglichst nahe an seine Leistungsgrenze kommt, das wäre die Grundvoraussetzung, um von einem Punktgewinn reden zu können.“

Klar ist, dass einige Spieler der Gastgeber noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind: Moritz Moser (Faserriss in der Wade) und Nico Helmbrecht (Faserriss im Oberschenkel) sind erst in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen und sollten am Donnerstag erstmals unter voller Belastung trainieren. Jerome Läubli hat sich eine Erkältung eingefangen, ist zwar auf dem Weg der Besserung, kommt aber wohl auch nicht für die Startelf in Betracht. Gleiches gilt für Kapitän Christoph Schulz, Noah Agbaje und wohl auch für Denis Ade, die teilweise länger mit dem Training pausieren mussten.

„Wer 14 Tage oder länger nicht trainieren konnte, den kann man natürlich nicht gleich wieder ins Rennen werfen. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft, die gegen Bayreuth startet, gute Qualität hat, sagt Haas, der zuversichtlich ist, dass der eine oder andere zuletzt angeschlagene oder erkrankte Spieler zumindest eine Option beim Wechseln darstellen werden: „Für eine Viertelstunde sollte es schon reichen. Wichtig ist in erster Linie, dass die Jungs wieder alle im Training sind, deswegen hoffen wir auch, dass die letzten Wochen noch gut laufen werden. Zumindest waren die aktuellen Tests jetzt alle negativ, aber wir wissen alle, wie schnell etwas passieren kann. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf das Spiel gegen Bayreuth.“

Gäste mit starker Auswärtsbilanz

Der Spitzenreiter hat aus 21 Spielen satte 50 Punkte aufs Konto gebracht, die drei einzigen Niederlage resultieren aus Heimspielen. Darunter auch das 2:3 im Hinspiel gegen Wacker am 4. Spieltag im Waldstadion Weismain, für Burghausen trafen damals Christoph Maier (4.), Robin Ungerath (42.) und André Leipold (72.). Die beeindruckende Konstanz der Bayreuther basiert auf einer sehr guten Defensive, die, wie die Abwehr des TSV Buchbach, erst 21 Gegentreffer zugelassen hat. Aber auch der Angriff ist mit 54 Treffern maßgebend für den derzeitigen Erfolg. 

Zur Partie gegen die Oldschdod sind in der Wacker-Arena maximal 1.000 Zuschauer zugelassen, dadurch greifen die geltenden Bestimmungen aus der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. September: Das Vorzeigen eines 3G-Nachweises ist ebenso wenig erforderlich ist, wie die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Der Ausschank von Alkohol ist ebenfalls gestattet. In sämtlichen Eingangs- und Begegnungsbereichen gilt jedoch die FFP2-Maskenpflicht. Tickets für die Begegnung sind sowohl im Online-Shop als auch an der Abendkasse – das Stadion öffnet um 18 Uhr – erhältlich.

MB

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