Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Wir haben Respekt, aber keine Angst“

Mit Selbstbewusstsein gegen den Tabellenführer: Burghausen will Serie fortsetzen

Wacker freut sich heute auf viele Fans.
+
Wacker freut sich heute auf viele Fans.

Es soll ein Festtag werden für den SV Wacker Burghausen: Der Tabellendritte der Regionalliga Bayern empfängt am heutigen Freitag um 19 Uhr den Spitzenreiter FC Bayern München II, der aktuell nur zwei Punkte vor den Gastgebern rangiert.

Burghausen - „Das ist natürlich ein Highlight für unsere Spieler, allein die Tabellenkonstellation sagt ja schon alles“, freut sich Trainer Leo Haas auf das Gipfeltreffen. Nach drei Siegen in Folge geht Wacker mit breiter Brust ins Spitzenspiel gegen den Aufstiegsfavoriten, der wie der punktgleiche Tabellenzweite Bayreuth noch mit zwei Spielen hinterherhinkt.

Burghausen mit „gutem Flow“

 Rein theoretisch könnte Wacker also sogar kurzzeitig die Tabellenführung übernehmen, aber damit beschäftigt sich Haas nicht: „Wir haben einen guten Flow, haben zuletzt sehr schöne Tore gemacht und wir haben einen Plan, wie wir es angehen wollen. Auf jeden Fall sollten wir ganz normal in das Spiel reingehen. Wir haben Respekt, aber keine Angst. Das ist nicht die erste Mannschaft des FC Bayern, sondern immer noch Bayern II.“

Dass der Drittliga-Absteiger am Ende der Saison ganz oben stehen wird, ist trotz der starken Konkurrenz aus Bayreuth, Schweinfurt und Burghausen die wahrscheinlichste Variante – in Schweinfurt haben die kleinen Bayern ja schon 6:3 gewonnen und bereits am kommenden Dienstag steht der Elf von Trainer Martin Demichelis mit dem Nachholspiel gegen Bayreuth der nächste Kracher ins Haus. 

Offensivfußball als Erfolgsrezept

„Natürlich wird es nicht leicht, keine Frage, aber es wird auf sehr viel davon abhängen, wie wir es selber machen. Wir müssen sicherlich sehr variabel spielen, das ist uns zuletzt immer wieder gut gelungen“, sagt Haas, der genau weiß: „Bayern ist nicht unschlagbar. Das sind alles große Talente, von denen viele im Profifußball landen werden, aber eben noch keine fertigen Spieler.“ Bei den Video-Analysen hat der Wacker-Coach durchaus Ansätze gefunden, wie man den Bayern das Leben schwer machen kann.

Die Spielphilosophie von Haas, der auf aktive Gestaltung seiner Mannschaft setzt, könnte da sehr hilfreich sein, denn Beton anrühren bringt gegen diese Mannschaft relativ wenig, auch wenn es sicher Phasen geben wird, in denen Wacker in die Defensive gedrängt wird. Allerdings kann man auch gegen die Top-Talente von der Säbener Straße Situationen kreieren, in denen der Gegner keine Lösung mehr findet. „Wir lassen das auf uns zukommen, die Jungs sind heiß und nach dem Spiel wissen wir mehr“, versucht Haas etwas Dampf aus dem Kessel zu nehmen.

Duell der Torjäger

Bei den Gastgebern kehrt Felix Bachschmid nach verbüßter Gelbsperre zurück, dafür verpasst Kevin Hingerl wegen der fünften Gelben die Partie. Für ihn wird Haas Lukas Mazagg ins Rennen werfen und vertraut dem 21-Jährigen dabei vollends: „Lukas hat fast alle Spiele bestritten, deswegen gehört er für mich zu den Stammspielern. Und er hat seine Sache immer gut gemacht.“ Dass Mazagg nicht immer in der Startformation steht, ist für Haas ein angenehmes Luxusproblem: „Wenn man einen guten und breiten Kader hat, gibt es immer Härtefälle.“ 

Für zusätzliches Interesse sorgt heute natürlich auch der Vergleich der beiden Torjäger Robin Ungerath und Nemanja Motika, die jeweils schon 13 Treffer auf dem Konto haben und den Schweinfurter Oldie Adam Jabiri (16 Treffer) jagen. Zweitbester Schütze beim Spitzenreiter ist Oliver Batista Meier mit zehn Treffern. Als besonderes Zuschauer-Highlight haben sich die Wacker-Verantwortlichen eine Tombola im Stadion-Eingangsbereich mit tollen Erlebnis- und Sachpreisen im Gesamtwert von über 800 Euro einfallen lassen.

3G-Regelung greift

Aufgrund der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt heute die 3G-Regelung, die bei Spielen mit mehr als 1.000 Zuschauern greift. Wie beim Pokal-Kracher gegen den TSV 1860 München sind offiziell bis zu 5.000 Zuschauer zulassen. Im Stadion herrscht Maskenpflicht, am Steh- oder Sitzplatz können die Masken abgenommen werden, Zuschauer, die ihre Karte an der Abendkasse erwerben, müssen zudem ein Kontaktformular ausfüllen. 

MB

Kommentare