Christoph Herberth lief auch für den Sportbund auf

60er-Aufstiegsheld beendet Karriere: „Die Zeit in Rosenheim war die beste“

Christoph Herberth stieg mit dem TSV 1860 Rosenheim in die Regionalliga Bayern auf und spielte eineinhalb Jahre beim Lokalrivalen Sportbund.
+
Christoph Herberth stieg mit dem TSV 1860 Rosenheim in die Regionalliga Bayern auf und spielte eineinhalb Jahre beim Lokalrivalen Sportbund.

Geretsried - Er stieg mit dem TSV 1860 Rosenheim in die Regionalliga Bayern auf und spielte eineinhalb Jahre beim Lokalrivalen Sportbund. Christoph Herberth beendete nun im Alter von 30 Jahren beim TuS Geretsried seine Karriere.

Christoph Herberth ist ein bekanntes Gesicht in Rosenheim. Der 30-Jährige spielte fünf Jahre lang in Rosenheim und lief sowohl für den TSV 1860 als auch für den Sportbund auf. 2012 stieg Herberth mit den 60er in die Regionalliga Bayern auf, 2015 stieg er mit dem SB aus der Bayernliga ab. Zuletzt spielte er beim Landesligisten TuS Geretsried, wo er nun überraschend seine Karriere beendete.

Herberth gründete 2015 die Firma „Furevo“

Der Abwehrspieler hängt die Fußballschuhe an den Nagel, um mehr Zeit für die Familie und seine beiden Firmen zu haben. „Meine Entscheidung habe ich bereits Anfang des Jahres getroffen. Es war nur die Frage, wann der passende Zeitpunkt ist“, sagte Herberth. Der Geretsrieder hat im Jahr 2015 die Merchandising-Firma „Furevo“ und eine Social-Media-Agentur gegründet.

Herberth über seine Zeit bei 1860 Rosenheim: „Habe viele Freunde fürs Leben gefunden“

Herberth spielte viele Jahre in der Jugend beim FC Bayern München und wurde dort Deutscher Meister in der U17. Der Sprung in den Profifußball gelang dem Abwehrspieler allerdings nicht. Im Sommer 2010 wechselte Herberth zum TSV 1860 Rosenheim in die Bayernliga Süd, wo ihm zusammen mit Andreas Voglsammer und Michael Kokocinski der Aufstieg in die Regionalliga Bayern gelang. „Das war fußballerisch betrachtet die beste Zeit. In diesen vier Jahren habe ich auch viele Freunde fürs Leben gefunden“, so der 30-Jährige gegenüber dem Münchner Merkur. „Und wir waren in der ersten Runde des DFB-Pokals dabei, haben allerdings gegen Rot-Weiß Ahlen mit 1:2 verloren.“ 

Abstieg mit dem Sportbund Rosenheim in die Landesliga

Im Winter war die Zeit bei 60er für Herberth vorbei und er wechselte für eineinhalb Jahre zum Lokalrivalen Sportbund Rosenheim. Dort stieg er in der Saison 2014/15 von der Bayern- in die Landesliga ab. Nach 46 Spielen für den SB ging es zum TuS Geretsried in die Landesliga Südwest, wo er nun seine lange Karriere beendet.

Herberth stellt klar, dass dies kein unüberlegter Schritt war. „Ich habe den Fußball von oben herunter kennengelernt. Und die Landesliga ist die unterste Grenze“, sagt der 30-Jährige.

ma

Kommentare