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„Wir sollten jetzt nicht alles schwarzsehen“

Wacker Burghausen will gegen Unterhaching die ersten Punkte der Saison einfahren

Waren gegen Schalding bedient: Trainer Leo Haas, seine beiden Assistenten Harald Mayer und Ronald Schmid sowie Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk.
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Waren gegen Schalding bedient: Trainer Leo Haas, seine beiden Assistenten Harald Mayer und Ronald Schmid sowie Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk.

Nach der bitteren 0:1-Auftaktniederlage gegen den SV Schalding-Heining ist der SV Wacker Burghausen am Freitagabend zu Gast bei der SpVgg Unterhaching. „Wir sollten jetzt nicht alles schwarzsehen, grundsätzlich können wir jede Mannschaft der Liga schlagen, wenn wir unsere Leistung bringen“, betont Trainer Leo Haas vor dem Spiel.

Burghausen - Gleich am zweiten Spieltag der Regionalliga Bayern kommt es am Freitag um 19 Uhr zu einem Duell der Enttäuschten: Drittliga-Absteiger Unterhaching ist beim Eröffnungsspiel in Aubstadt nicht über ein 0:0 hinausgekommen und der ambitionierte SV Wacker Burghausen musste sich gar im Heimspiel gegen Schalding-Heining mit 0:1 geschlagen geben. 

Trainer Leo Haas hält große Stücke auf Neuzugang Moritz Moser

Die Hachinger haben auf das schmeichelhafte Remis – Aubstadt hatte die deutlich besseren Chancen – umgehend reagiert und haben die ehemaligen Karlsruher Routiniers David Pisot (34) und Manuel Stiefler (33) für Abwehr und Mittelfeld als „Ankerspieler“, wie es Präsident Manni Schwabl formulierte, unter Vertrag genommen.

Beim SV Wacker wurden schon vor der schmerzhaften Auftaktniederlage mit Mert Sahin, Ryosuke Kikuchi und Moritz Moser drei Neuzugänge verpflichtet. Der Österreicher Moser ist heute erstmalig spielberechtigt und Trainer Leo Haas hält auch große Stücke vom 28-jährigen Defensivspieler, der ja schon zu Drittligazeiten für Wacker gespielt hat: „Ich kenne Moritz ja schon länger. Er hat jetzt zwar längere Zeit nicht mehr gespielt, aber er bringt eine gute Geschwindigkeit mit, macht dank seiner Erfahrung und Ruhe wenig Fehler und ist bei Standards gefährlich.“

Wacker-Coach Haas: „Es geht darum, dass wir unser Spiel verbessern“

Die mangelnde Duschschlagkraft nach ruhenden Bällen hat der Coach beim Spiel gegen Schalding unter anderem bemängelt: „Da müssen wir entschlossener werden und mit mehr Überzeugung in die Bälle gehen.“ Standards hält Haas für ein entscheidendes Instrument: „Wir hatten 70 bis 80 Prozent Ballbesitz, das bringt aber nichts. Alle Mannschaften tun sich im letzten Drittel schwer, deswegen sind Standards so wichtig.“

Mit dem Gegner hat sich Haas zwar schon beschäftigt, aber bis Mittwoch war er mit der Mannschaft mit der Aufarbeitung der Schalding-Partie beschäftigt. „Ich werde den Jungs erst heute Video-Material von Unterhaching zeigen. Es geht nicht um den Gegner, sondern darum, dass wir unser Spiel verbessern“, so der Coach vor dem Abschlusstraining am Donnerstag. Und: „Wir haben die ganze Woche Videos analysiert, um zu zeigen, was wir besser machen müssen.“

„Wir können auch in Unterhaching was holen“

Sicherlich auch ein Thema dabei: Wie bekommt Burghausen Torjäger Sammy Ammari besser ins Spiel, der gegen Schalding so gut wie nicht stattgefunden hat? Besser ist es für Sturmpartner Robin Ungerath in seinem ersten Regionalligaspiel gelaufen, zumal der Ex-Wasserburger ein anderer Spielertyp ist. Allerdings hat Ungerath die dicke Chance zur Führung verpasst. Haas: „Wichtig ist, dass wir überhaupt Chancen haben. Robin weiß selber, dass er den machen soll. Aber ich mache ihm da keinen Vorwurf. So etwas kommt im Fußball andauernd vor.“

Freilich würde sich auch Haas wünschen, dass seine Mannschaft den Führungstreffer erzielt: „Wir haben schon in den Pokalspielen gesehen, wie schwer wir uns tun, wenn wir in Rückstand geraten. Mit einer Führung gegen Schalding wäre das Spiel sicher anders gelaufen.“

Weiterhin ersetzen muss Haas die beiden Verletzten Nico Helmbrecht und Georgios Spanoudakis sowie den gesperrten Philipp Walter. Der Innenverteidiger ist nächsten Dienstag beim Lokalderby um 19 Uhr gegen 1860 Rosenheim wieder spielberechtigt, für Spanoudakis und Helmbrecht wird es bis dahin noch nicht reichen. „Nächste Woche ist für die Beiden noch kein Thema, aber sie werden in absehbarer Zeit zurückkommen. Wir reden hier auf gar keinen Fall von Monaten“, so Haas, der in Unterhaching auf alle Fälle punkten möchte: „Wir können auch in Unterhaching was holen. Wir sollten jetzt nicht alles schwarzsehen, grundsätzlich können wir jede Mannschaft der Liga schlagen, wenn wir unsere Leistung bringen.“

MB.   

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