Relegation kann wie geplant stattfinden

BFV stellt Verfahren gegen Pipinsried vorerst ein

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München/Pipinsried - Das Verbands-Sportgericht (VSG) des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat das Verfahren gegen Regionalligist FC Pipinsried hinsichtlich der für die Relegation relevanten Spiele eingestellt. Eine Bestrafung mit Wirkung für die neue Saison bleibt allerdings noch möglich.

Nach Anhörung von Zeugen und Auswertung der vorgelegten Beweise sah das VSG unter Vorsitz von Oskar Riedmeyer in der fast siebenstündigen mündlichen Verhandlung am Mittwochabend keine Anhaltspunkte für den Einsatz von nicht spielberechtigten Spielern.

Verdacht konnte sich nicht bestätigen

Der SV Seligenporten und der Verbandsanwalt hatten beim BFV Anzeige gegen den FC Pipinsried erstattet und diese damit begründet, dass der Klub aus dem Landkreis Dachau gleich mehrfach Spieler eingesetzt habe, die kein Mitglied beim FC Pipinsried seien und daher auch in der Regionalliga Bayern nicht spielberechtigt gewesen sein sollen. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht, weil das VSG davon ausgeht, dass bereits der wirksame Aufnahmeantrag den Passantrag zulässt, wenn die vom Verein nach der Satzung zu erfüllenden Aufnahmeschritte später erfolgen. Dies konnte hinsichtlich der in den Spielen eingesetzten Spielern festgestellt werden.

Hinsichtlich des Spiels FC Pipinsried gegen VfR Garching vom 12. Mai 2018 konnte der Aufnahmeantrag des dort eingesetzten Spielers noch nicht geklärt werden, die Abschlusstabelle bleibt aus diesem Grund zunächst noch vorläufig. Der Ausgang dieses Spiels hat jedoch auf die Relegation keinen Einfluss.

Die Relegation zur Regionalliga Bayern startet damit wie geplant am kommenden Freitag.

Pressemitteilung BFV

Quelle: rosenheim24.de

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