PM: Buchbach unterliegt in Unterföhring 0:2 und bei Junglöwen 2:3

Trotz zwei Niederlagen: Bobenstetter mit ersten Tests zufrieden

+
Anton Bobenstetter war mit den ersten beiden Tests seiner Buchbacher durchaus zufrieden.

Unterföhring/München - „Das einzige, das nicht gepasst hat, waren die Ergebnisse“, zeigte sich Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter mit den ersten beiden Testspielen in der Winter-Vorbereitung hoch zufrieden. Nach nur drei Einheiten auf der Straße unterlagen die Rot-Weißen am Samstag beim Regionalliga-Absteiger FC Unterföhring mit 0:2 und am Sonntag stand eine 2:3-Niederlage beim TSV 1860 München II zu Buche, wobei einige Spieler aus dem Drittliga-Kader im Einsatz waren.

Bobenstetter und Andi Bichlmaier setzten am Samstag gleich 22 Spieler auf dem optimal bespielbaren Unterföhringer Kunstrasen ein, tags darauf kamen 20 Spieler, darunter auch einige Akteure aus dem Perspektivkader, zum Einsatz. „Die Unterföhringer haben am Samstag den Kunstrasen extra noch geräumt, beim Spiel selbst ist dann sogar kurzfristig noch die Sonne rausgekommen“, so Bobenstetter, dessen Team in der Schlussphase die Treffer von Kilian Cuni (77.) und Leonard Mayer (89.) kassierte. Bobenstetter: „Wir hatten auch unsere Chancen, haben sie aber nicht genutzt.“

Noch wertiger war der Test am Sonntag, denn die Junglöwen spielten 70 Minuten mit weiten Teilen ihres Drittligakaders. „Alle Spieler, die in der Startelf standen, sind bereits seit 3. Januar wieder auf dem Platz und waren auch im Trainingslager in Oliva Nova dabei. Die Löwen haben uns gebeten, dass wir in der ersten Halbzeit 50 Minuten spielen, weil sie taktisch noch etwas ausprobieren wollten. 

Das haben wir dann auch gerne gemacht“, berichtet der Buchbacher Coach, der sich insbesondere für die jungen Spieler wie Marko Batljan, Alex Linner, Klaus Bachmayr, Samed Bahar und Benni Orth freut, dass sie gegen so prominente Akteure wie Jan Mauersberger, Markus Ziereis, Romuald Lacacette oder Christian Köppel antreten durften: Wir dachten ja, dass wir nach dem Pokalspiel letztes Jahr so schnell nicht mehr auf solche Spieler treffen würden.“

Mauersberger brachte die Münchner nach einer Ecke per Kopf in Front (9.), nach Zuspiel von Sammy Ammari glich Merphi Kwatu in der 20. Minute aus. Nur eine Zeigerumdrehung später lenkte Maxi Hain eine scharfe Flanke von Lacazette ins eigne Netz. Den erneuten Ausgleich besorgte Tommy Breu nach Gassenpass von Hain mit einem Lupfer aus 25 Metern (73.), den Schlusspunkt setzte Sebastian Gebhart in der 75. Minute.

 „Trotz der Niederlage eine klasse Einheit für uns, in der wir viel Stress mit einem läuferisch und technisch stärkerem Gegner hatten. Trotzdem haben wir wenig zugelassen und sind sehr viel gelaufen“, so Bobenstetter, dessen Team nach dem 2:2 zwei tolle Chancen auf einen weiteren Treffer hatte: Nach Flanke von Linner köpfte Bahar knapp neben den Kasten und nach einer Ecke von Patrick Walleth klärte Köppel einen Kopfball von Patrick Drofa in höchster Not per Kopf via Unterkante der Latte.

_

MB

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

Auch interessant

Kommentare