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Kurioses Tor in Passau

Warum Danijel Majdancevics Treffer nächste Saison wohl nicht mehr gezählt hätte

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Während sich Ex-Burghauser Philipp Knochner (Nr. 28, weiß) noch beschwert, dreht Danijel Majdancevic (11, rot) zum Jubeln ab.

Passau - Mit einem sehr kuriosen Treffer, den man so sicher nicht alle Tage zu sehen bekommt, brachte Danijel Majdancevic den TSV 1860 Rosenheim im Gastspiel beim SV Schalding-Heining wieder in Führung. In der nächste Saison hätte dieses Tor aber wohl so nicht mehr gezählt.

Was war passiert?

Im Spiel zwischen dem SV Schalding-Heining und dem TSV 1860 Rosenheim am vorletzten Spieltag der Regionalliga Bayern schlug Rosenheims Markus Einsiedler einen langen Pass auf Stürmerkollege Luftetar Mushkolaj. Den Ball konnte aber der gut mitspielende Schaldinger Torwart Markus Schöller erlaufen und weit vor seinem Tor (eigentlich) klären. Sein Befreiungsschlag traf aber den mitgelaufenen Schiedsrichter Roman Potemkin, von dort aus prallte der Ball vor die Füße von Majdancevic. Dieser hatte aus circa 20 Metern keine Mühe, das Spielgerät im leeren Tor unterzubringen.

Der Treffer brachte die Gäste mit 2:1 in Führung, am Ende gewannen die Sechziger mit 3:1 und konnten sich vorerst auf einen Relegationsplatz "retten". Dabei hatten die Männer von Thomas Kasparetti noch Glück, dass das Tor noch in der laufenden Saison erzielt wurde und nicht in einem Spiel der kommenden Spielzeit. Dort hätte das Tor nämlich so wohl nicht mehr gezählt.

Regeländerungen zur Saison 2019/20

Ab dem 1. Juli gelten nämlich wieder einige neue Regeln im Fußball. So wurde zum Beispiel die Handspielregel genauer erklärt oder gelbe und rote Karten für Trainer und Betreuer eingeführt. Außerdem soll der berühmte Spruch "Der Schiedsrichter ist Luft" nicht mehr zählen. Sollte der Unparteiische angeschossen werden und daraus eine Torchance für die andere Mannschaft entstehen, so wird ab der kommenden Spielzeit auf Schiedsrichterball entschieden. Der Führungstreffer der Sechziger in Passau wäre also wohl abgepfiffen worden.

Es bleibt allerdings abzuwarten, welche der Regeländerungen der DFB am Ende auch übernimmt. Bisher wurden diese nämlich nur vom International Football Association Board beschlossen, die Landesverbände entscheiden dann für sich selbst, inwiefern das aktuell geltende Regelbuch verändert wird. Es scheint aber nicht ganz unwahrscheinlich, dass die neuen Regeln so auch in Deutschland gelten.

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dg

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