FC Pipinsried - TSV Buchbach 0:3

Buchbach feiert klaren Auswärtssieg

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Christian Brucia (links) gratuliert Thomas Breu zu seinem Treffer.

Pipinsried - Vierter Saisonsieg für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen setzten sich am Samstagnachmittag mit 3:0 beim FC Pipinsried durch, kletterten mit nunmehr 16 Punkten auf Rang zehn und haben aktuell vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

„Mit dem Dreier haben wir unsere drei Unentschieden der letzten Wochen vergoldet“, freute sich Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der natürlich erleichtert ist, dass sein Team nach dem 13. Spieltag wieder im Soll ist: „Auch wenn man immer sagt, dass es keine Sechs-Punkte-Spiele gibt, für uns war das aber so ein Sechs-Punkte-Spiel. Pipinsried hätte mit einem Dreier mit uns gleichgezogen, so aber stehen wir sechs Punkte vor dem Gegner.“

Die Hausherren gingen mit breiter Brust in die Partie, machten anfangs richtig Druck und hatten Vorteile beim Ballbesitz. Allzu gefährlich wurde es aber für die Rot-Weißen nicht, die hinten sicher standen und kritische Strafraumszenen meist schon in der Entstehung verhindern konnten. Tommy Breu, nach längerer Zeit mal wieder in der Startformation, hatte in der 21. Minute die erste dicke Gelegenheit, doch nach Flanke von Moritz Moser über die Abwehrkette erwischte er den Ball nur mit dem Knie. Die erste Schlüsselszene dann genau nach einer halben Stunde, als FC-Kapitän Thomas Berger den enteilten Breu an der Strafraumgrenze per Notbremse stoppte und dafür Rot sah.

„Das hat uns natürlich in die Karten gespielt, wir haben mehr Sicherheit bekommen und der Gegner musste sich erst einmal schütteln“, so Bobenstetter, dessen Elf vor dem Pausenpfiff in Führung ging, als der langjährige Burghauser Kapitän Christoph Burkhard Breu im Strafraum umgrätschte und Schiedsrichter Roman Potemkin auf Strafstoß entschied, den Maxi Hain bombensicher verwandelte (45.).

Die Buchbacher stellten nach der Pause auf ein 4-2-3-1 um, aber noch war die Partie natürlich nicht entschieden und um ein Haar hätten die Gastgeber in der 51. Minute den Ausgleich erzielt, doch Daniel Maus parierte sensationell gegen Oliver Wargalla, der aus sechs Metern abgezogen hatte. „Wenn da der Ausgleich fällt, weiß ich nicht, ob wir das Ding nach Hause gebracht hätten“, war dem Buchbacher Coach bewusst, der die rote Karte, den Elfmeter und die Rettungstat von Maus als die Schlüsselszenen der Partie bezeichnete.

Ab diesem Zeitpunkt wurden die Buchbacher Konter immer gefährlicher, Breu setzte einen tollen Kopfball aus 13 Metern neben den Pfosten, aber wenige Sekunden später konnte Markus Achatz nach einer Hereingabe von Christian Brucia nicht richtig klären, Sammy Ammari schnappte sich die Kugel und ließ dem Ex-Buchbacher Thomas Reichlmayr im Kasten der Gastgeber keine Chance – Saisontreffer Nummer vier für den Buchbacher Sturmführer im siebten Spiel (60.). Elf Minuten später die endgültige Entscheidung nach einem Konter wie aus dem Lehrbuch: Ammari bediente Breu, der aus 14 Metern flach vollenden konnte, auch sein vierter Treffer im siebten Spiel. In der Schlussphase verpasste Breu nach erneutem Zuspiel von Ammari seinen fünften Treffer, als er den Ball über den Winkel zimmerte – wäre wohl auch des Guten zu viel gewesen. Und vielleicht kann Breu ja am Freitag im nächsten Sechs-Punkte-Spiel Versäumtes nachholen.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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