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Nachdreh: Mölzl nach überflüssigen 0:2-Niederlage in Fürth stocksauer

Mölzl: „Rote Karte war der Knackpunkt“

Wacker-Trainer Patrick Mölzl war nach der überflüssigen 0:2-Niederlage in Fürth stocksauer
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Wacker-Trainer Patrick Mölzl war nach der überflüssigen 0:2-Niederlage in Fürth stocksauer

Fürth - „Dieses Ergebnis hat nichts mit der Belastung zu tun, das Resultat ist nur der Roten Karte geschuldet“,legte sich Patrick Mölzl nach der 0:2-Niederlage am Mittwochabend im Fürther Ronhof fest. Der Burghauser Trainer ist überzeugt: „Wenn wir nicht Unterzahl geraten wären, hätten wir das Spiel in hundert Jahren nicht verloren. Bis dahin hatten wir alles im Griff.“

So aber konnte ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Bayern weiter Boden gutmachen und die schwache Burghauser Auswärtsbilanz hat weiter Bestand. Die entscheidende Situation ereignete sich in der 53. Minute, als Maurizio Scioscia an der Mittellinie den Ball leichtfertig verlor, seinen Fehler korrigieren wollte und seinen Kontrahenten rüde von den Beinen holte. „Wenn das einem 18-Jährigen passiert, ist das schon ärgerlich, aber wenn ein so erfahrener Spieler so etwas macht, habe ich überhaupt keine Verständnis“, redete sich Mölzl in Rage und führte aus: „Bis dahin ist unser Matchplan völlig aufgegangen, wir waren die bessere Mannschaft. Aber die eine Aktion hat alles kaputt gemacht. Alles andere sind Ausreden, die nichts mit den englischen Wochen und dem Gegner zu tun haben, der alles von oben runtergeschickt hat, was ging.“

„Dieses Ergebnis hat nichts mit der Belastung zu tun, das Resultat ist nur der Roten Karte geschuldet“

Das kleine Kleeblatt konnte in der Tat eine starke Truppe aufs Feld schicken, in der gleich sieben Spieler mindestens zum erweiterten Zweitliga-Kader gehören, dennoch musste man sich in der ersten Hälfte um die junge Burghauser Mannschaft mit den beiden A-Junioren Daniel Muteba und Lukas Pöllner, der als Ersatz für den gesperrten Kapitän Daniel Hofstetter sein Startelfdebüt feierte, keine Sorgen machen. Dass die Gastgeber den einen oder anderen Abschluss hatten, ist normal, die deutlich besseren Möglichkeiten hatten aber die Gäste. Etwa in der 22. Minute durch den Freistoß von Tim Sulmer, der am Pfosten landete. „Wir haben viele gute Chancen in der ersten Halbzeit, da muss man auch mal ein Tor machen. Wir haben so couragiert gespielt, uns dafür aber leider nicht belohnt. Das ist einfach nur schade“, ärgerte sich auch Teammanager Karl-Heinz Fenk.

Nach dem Platzverweis gegen Scioscia dauerte es gerade sieben Minuten, ehe die Fürther den Führungstreffer markieren konnten. Nach einem Eckball von Tolcay Cigerci nützte Matti Langer in der 60. Minute eine Konfusion im Burghauser Strafraum und bugsierte die Kugel über die Linie. Die Fürther mit der Führung und einem Mann mehr nun mit Oberwasser und einem Lattentreffer von Cigerci (78.). Pech für Youngster Pöllner, der seine Sache ansonsten gut gemacht hat, dass er in der 83. Minute den Ball ins eigene Nett stolperte, als Franco Flückiger nach einer Ecke abwehren wollte. Mölzl: „Bezeichnend, dass wir trotz der Unterzahl die Gegentore nicht aus dem Spiel bekommen, sondern nach zwei Standardsituationen.“ 

Fürth nutzt Überzahlsituation gnadenlos aus 

Gut lachen hatte hingegen Fürths Trainer Timo Rost, der nach 13 Punkten aus sieben Spielen im Jahr 2018 ganz entspannt war: „Ein sehr souveräner Auftritt meiner Mannschaft. Meine Jungs haben einen Schritt weiter in der Entwicklung genommen. Der Gegner hat sehr defensiv gespielt und wir sehr geduldig. Die Führung durch eine Standardsituation war verdient. Kompliment an mein Team, dass wir wenig zugelassen haben und immer konzentriert waren.“

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Pressemitteilung Michael Buchholz

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