„Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Fürth“

Platz fünf als Ziel: Buchbach gastiert am Samstag bei TSV Aubstadt

Szene aus dem August letzten Jahres, als sich Ali Petrovic gegen drei Aubstädter durchsetzt. Am Ende gewannen die Rot-Weißen mit 2:1.
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Szene aus dem August letzten Jahres, als sich Ali Petrovic gegen drei Aubstädter durchsetzt. Am Ende gewannen die Rot-Weißen mit 2:1.

Aubstadt - Mit einem Sieg am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) gegen den TSV Aubstadt könnte der TSV Buchbach auf den fünften Tabellenplatz springen. „Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Fürth“, warnt Trainer Andi Bichlmaier.

Ligaspiel Nummer drei nach dem Wiederbeginn in der Fußball-Regionalliga Bayern für den TSV Buchbach: Eine Woche nach dem historischen 5:0-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth II gastiert die Mannschaft von Markus Raupach und Andi Bichlmaier am Samstag um 14 Uhr beim unmittelbaren Tabellennachbarn TSV Aubstadt.

„Mir wäre es lieber wir würden fünf Mal in Folge mit 1:0 gewinnen“

Die Aubstädter haben trotz der deftigen 0:4-Pleite letzte Woche in Augsburg noch einen Punkt Vorsprung vor den Rot-Weißen, die sich am liebsten selbst auf den fünften Rang schieben würden. „Die vier ersten Mannschaften spielen um den Aufstieg, insofern wäre Platz fünf und damit Best of the Rest schon ein Ziel“, sagt Bichlmaier, der eigentlich die Reise zu den Grabfeldern wegen eines Trainerlehrganges verpasst hätte. Doch inzwischen ist der Lehrgang wegen der steigenden Pandemie-Zahlen abgesagt und so ist Bichlmaier mit an Bord, wenn der Buchbacher Tross um 8 Uhr morgens zum kleinsten Regionalliga-Standort aufbricht.

Wieder mit dabei ist auch Christian Brucia, der ja zuletzt seine Ampelkarte absitzen musste, hingegen steht hinter Patrick Walleth aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. „Die Frage ist immer, ob man nach so einem Spiel wieder die gleiche Elf aufs Feld schickt oder ob man etwas ändert, um neue Impulse zu setzen. Bei diesem Gedanken-Prozess sind wir noch mitten drin“, verrät Bichlmaier, für den das 5:0 gegen Fürth eine schöne Momentaufnahme war: „5:0 zu gewinnen ist eine feine Sache, mir wäre es lieber wir würden fünf Mal in Folge mit 1:0 gewinnen. Das macht eine wirklich gute Mannschaft aus.“

„Es scheint sich hier eine Truppe zu entwickeln, die richtig Freude macht“

Grundsätzlich ist Bichlmaier aber schon von den Qualitäten der aktuellen Mannschaft überzeugt: „Es scheint sich hier eine Truppe zu entwickeln, die richtig Freude macht. Schade ist nur, dass uns die Pandemie so einen Strich durch die Rechnung macht. Gerade für die jungen Spieler ist schon eine ganz andere Sache, wenn sie vor 700, statt vor 200 Zuschauern spielen können.“ Und natürlich bleibt immer die bange Frage, wie lange überhaupt noch gespielt werden kann, wenn sich die Corona-Zahlen weiter verschlechtern?

Auch bei Aufsteiger Aubstadt, der vor 14 Tagen Illertissen mit 3:0 bezwingen konnte, hat sich während der Corona-Pause einiges getan, Leistungsträger wie Martin Thomann haben den Verein verlassen, der fast den kompletten Angriff verloren hat. Dass das Team des neuen Trainers Victor Kleinhenz in Augsburg so unter die Räder gekommen ist, liegt zum einen an der hohen Qualität der Augsburger, zum anderen an einigen Ausfällen. Die Defensiv-Stabilisatoren Dominik Grader und Steffen Behr mussten nämlich letzte Woche Gelbsperren absitzen, sind aber dieses Mal wieder dabei.

„Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Fürth“

Verletzt ist auf Seiten der Grabfelder Michael Dellinger, ob Dominik Weiß, der im Oktober von Türkgücü München gekommen ist, dieses Mal im Kader ist, bleibt abzuwarten. Aufpassen müssen die Buchbacher auf alle Fälle auf den brandgefährlichen Außenverteidiger Ingo Feser, der schon zwölf Mal getroffen hat. „Der hat ganz schön Zug zum Tor“, weiß auch Bichlmaier, der jedoch auch vor Mittelfeldmann Timo Pitter warnt.

„Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Fürth. Die Aubstädter agieren aus einer kompakten Abwehr und setzen dann auf ihr Umschaltspiel. Da müssen wir wachsam sein. Wir müssen uns auf aggressive Zweikämpfe einrichten und dementsprechend dagegenhalten“, so Bichlmaier.   

MB

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