Gerüchte auf Sport1

Ist Wolfgang Schellenberg in Burghausen unzufrieden?

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Hat Vertrag bei Wacker bis Juni 2020: Wolfgang Schellenberg.
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Burghausen - Beim Sport1-Live-Spiel der Regionalliga Bayern kam nicht nur einmal das Gerücht auf, Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg wäre unzufrieden in Burghausen. Was ist dran an den Gerüchten? Verlässt Schellenberg den SV Wacker Burghausen nach nur einem Jahr wieder?

Im Rahmen des 3:2-Auswärtssiegs des SV Wacker Burghausen beim 1. FC Schweinfurt sorgte Sport1-Kommentator Oliver Forster immer wieder für Verwirrung. Der 51-Jährige sprach von anstehenden Vertragsverhandlungen, wollte wissen, dass Schellenberg in Burghausen nicht zufrieden sei und tischte noch einige verwirrende Geschichten auf. Dies wiederum führte zu lebhaften Diskussionen in den sozialen Netzwerken, Fakt ist freilich: Schellenberg hat einen gültigen Vertrag bis 30. Juni 2020 und beschäftigt sich seit Wochen intensiv mit der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit. Aus welchen Quellen Forster seine „Informationen“ bezogen hat, ist unklar, der Verein wollte sich zu den Kommentaren nicht äußern, ist aber über die aufgekommene Unruhe alles andere als glücklich.

Wacker mit genug Luft nach oben und unten

Schellenberg ist seit Anfang der laufenden Saison Trainer beim SV Wacker Burghausen. In 30 Spielen gelangen dem Team unter dem neuen Trainer 14 Siege bei einem Schnitt von 1,60 Punkten pro Spiel. Zwischenzeitlich stand der SVW sogar auf dem ersten Tabellenplatz, lange Zeit spielten die Burghauser um die bayerische Amateurmeisterschaft mit, welche zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. Mittlerweile steht der SV Wacker mit 48 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Vier Spieltage vor Schluss hat der SVW also den Klassenerhalt schon sicher, auch nach oben ist der Abstand schon uneinholbar.

Personalplanung in vollem Gange

Also kann man in Ruhe für die neue Saison planen. Sammy Ammari und Egon Weber wechseln im Sommer vom Ligakonkurrenten aus Buchbach an die Salzach, außerdem wird Stefan Wächter den Verein in Richtung Türkgücü-Ataspor München verlassen. Die Personalplanung ist wie ein Puzzlespiel: Je nach Zusagen können sich die Prioritäten immer wieder verschieben, schließlich gilt es ja den finanziellen Rahmen einzuhalten und so wird nicht jeder Wunschspieler von Trainer Wolfgang Schellenberg den Weg nach Burghausen finden.

dg/MB

Quelle: rosenheim24.de

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