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Vorschau: SpVgg Bayreuth - SV Wacker Burghausen

Burghausen mit erstem Endspiel in Bayreuth

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Szene aus dem Hinspiel, in dem sich die Burghauser mit 3:1 durchgesetzt haben: Marius Duhnke im Duell mit Thore Dengler. Hinten Kristian Böhnlein und Muhamed Subasic.

Bayreuth - Drei Tage nach dem Trainerwechsel beim SV Wacker Burghausen kommt es gleich zur ersten und vielleicht wichtigsten Nagelprobe für das neue Gespann auf der Kommandobrücke der Salzachstädter. Der Tabellen-15. gastiert am Dienstag bei der SpVgg Bayreuth.

Ein Sieg bei den Oberfranken, die noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand haben, wäre natürlich ein Meilenstein im Kampf um den direkten Klassenerhalt, zumal dann sichergestellt wäre, dass Burghausen keine fremde Schützenhilfe bräuchte. Doch wie soll der Turnaround gelingen? „Mit Schönspielerei werden wir nichts gewinnen. Wir müssen kämpfen, laufen, kratzen und beißen. Das hört sich jetzt natürlich nach den üblichen Parolen an, aber in unserer Situation gibt es keine Alternativen“, ist sich Schmidt sicher, der zusammen mit Stutz diesen kämpferischen Geist vorleben und in die Mannschaft hineintragen möchte. Drei Trainingseinheiten hatte das neue Trainergespann Zeit, um das Team auf das erste Endspiel in Bayreuth einzustimmen. Schmidt: „Die Eindrücke im Training haben gezeigt, dass die Mannschaft das annimmt, die Jungs sind marschiert. Jetzt müssen sie das aber im Punktspiel auf den Platz bringen.“

Am Personal wird sich nicht viel ändern, lediglich Kapitän Daniel Hofstetter stößt nach seiner Rotsperre wieder zum Team und soll der Abwehr wieder mehr Stabilität verleihen. „Wir haben inklusive der U19-Spieler 16 Mann plus zwei Torhüter, das ist nicht gerade üppig, viel lässt sich da natürlich nicht verändern“, weiß Schmidt. Maurizio Scioscia ist in Bayreuth gesperrt, Torjäger Sascha Marinkovic wurde in der Zwischenzeit am Sprunggelenk operiert, fällt aber sicher bis Saisonende aus und ist entsprechend niedergeschlagen, weil er der Mannschaft in der schwierigen Situation nicht helfen kann. Philipp Knochner fehlt nach seiner langen Verletzungspause einfach noch die Stabilität, lediglich Kevin Hingerl könnte nach seiner Syndesmoseband-Verletzung in den letzten beiden Spielen noch eine Option sein. „Nach dem derzeitigen Heilungsverlauf und den Fortschritten in der Reha wäre das eine Möglichkeit“, so Schmidt. Doch aktuell geht es nur über die Mannschaftsleistung, nur über den Einsatz, nur über den Willen.

Der Gegner aus Bayreuth hat bei seiner Frühlingsoffensive nach zuletzt drei Siegen am Stück am letzten Freitag einen herben Dämpfer erlitten. Das Team von Interimstrainer Christian Stadler hat unter den Augen des neuen Burghauser Trainers Schmidt nicht nur mit 1:2 in Memmingen den Kürzeren gezogen, sondern auch Ivan Knezevic mit Rot verloren. Der 24-jährige Ex-Löwe, der vor der Saison aus Nürnberg zur „Altstadt“ gewechselt ist, führt die interne Torschützenliste mit elf Treffern vor Patrick Hobsch (9) und Kristian Böhnlein (9), der nächstes Jahr das Löwen-Trikot trägt, an. Darüber hinaus müssen die Bayreuther auch auf die Dienste von Anton Makarenko (Knieprobleme) verzichte, ob Angreifer Tobias Ullbricht nach seiner Rippenprellung fit wird, ist noch offen. Dauerbrenner Dominik Schmitt fehlt wegen einer Gelbsperre.

Im Vergleich zu den Gastgebern hatte Burghausen nach der 0:5-Pleite bei den kleinen Bayern jetzt über eine Woche Zeit zu regenerieren, sollte also frischer sein als die Bayreuther, die letzten Dienstag im Pokal gefordert waren, dann das Spiel in Memmingen hatten, ehe heute Burghausen auf dem Programm steht. Für die Altstadt geht’s am Freitag nahtlos in Buchbach weiter und nur zwei Tage später kommt Unterföhring ins Hans-Walter-Wild-Stadion. Wacker ist dann am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Memmingen das nächste Mal gefordert.

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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