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Vorschau: SpVgg Bayreuth - TSV 1860 Rosenheim

1860 Rosenheim will Revanche in Oberfranken

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Bayreuth - Am 36. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 28. April um 14 Uhr bei der SpVgg Bayreuth im dortigen Hans-Walter-Wild Stadion antreten.

Knapp zweieinhalb Wochen ist es her, dass der TSV 1860 Rosenheim im Halbfinale des Toto-Cups gegen die SpVgg Bayreuth mit 0:3 den Kürzeren zog. Nun können sich Kapitän Matze Heiss und Co. für die bittere Niederlage von damals revanchieren. Und diese könnte der Heimelf richtig wehtun.

Mit aktuell 34 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Christian Stadler derzeit auf Tabellenrang 16. Dieser bedeutet den ersten Relegationsplatz. Die Gäste aus Rosenheim haben fünf Zähler mehr auf dem Punktekonto vorzuweisen und kämpfen auch um den Ligaverbleib. Nach der überraschenden Heimniederlage vom letzten Sonntag gegen den Tabellenletzten und der 3:7 Klatsche in Schweinfurt vom Mittwochabend benötigen die Mannen aus Oberfranken deshalb dringend weitere Punkte um eine nervenaufreibende Saisonverlängerung zu vermeiden. Dabei muss das Team um Kapitän Kristian Böhnlein am Samstag aller Voraussicht nach auf den rotgesperrten Offensivakteur Ivan Knezevic verzichten.

Zwei Rosenheimer fehlen gesperrt

Aber auch die Gäste können nicht in Bestbesetzung auflaufen. Ludwig „Wiggerl“ Räuber (Ampelkarte) und Philipp Maier (rot) fehlen ebenfalls auf Grund von Platzverweisen, die beide in der Partie gegen Seligenporten (0:1) kurz vor dem Abpfiff hinnehmen mussten. Tja, aus diesem Spiel hätten die Rothemden nach der tollen Leistung in den zweiten 45 Minuten und einigen guten Tormöglichkeiten eigentlich ein anderes positives Resultat mitnehmen können, ja müssen. Jedoch meint es der Fußball-Gott aktuell nicht allzu gut mit dem Team von Trainer Tobias Strobl.

„Uns fehlt derzeit sowohl das Spiel- aber auch das Schiedsrichterglück. Vor dem fragwürdigen Elfmeter in der Partie gegen Seligenporten z.B. wird unser Spieler im Strafraum eindeutig gefoult, ein vermeintliches Abseitstor von uns wird nicht gegeben und dann auch noch zwei Platzverweise in einer Aktion, die eigentlich nicht zwingend gegen uns gepfiffen werden hätte müssen. In vielen, ja in fast allen entscheidenden Situationen ziehen wir derzeit den Kürzeren. Unsere Leistungen sind seit der Partie bei der U23 des FC Bayern München wieder deutlich besser bis sehr gut, wir können es momentan aber noch nicht in Tore und Punkte ummünzen. Wir sind aber auf einen guten Weg und wollen nun in Bayreuth mindestens einen Zähler mitnehmen“, so der optimistische sportliche Leiter Hansjörg Kroneck im Vorfeld der Begegnung in Bayreuth.

"Wir müssen jetzt einfach Ruhe bewahren"

Man kann den Jungs von Trainer Tobias Strobl und dessen Co. Robert Mayer wirklich nicht viel vorwerfen: „wir stehen voll hinter dem Trainer-Team und unseren Spielern, die hervorragende Arbeit leisten, voller Engagement bei der Sache sind und auch sicher noch die erforderlichen Punkte holen werden“ so der überzeugte Kroneck. Vor allem Einstellung, Moral, Wille und Leidenschaft ist stets vorbildlich bei allen Beteiligten vorhanden. Jetzt muss man sich einfach das letzte Quäntchen Glück im Abschluss wieder erarbeiten, ja erzwingen und auch wenn es noch so schwer fällt, auch etwas Geduld haben und nicht verkrampfen. „Unser Ziel war und ist nach wie vor der Klassenerhalt. Mit fünf Punkten Vorsprung vor der Relegation sind wir also voll im Soll. Man darf das nicht vergessen. Natürlich haben wir aktuell nicht gerade einen positiven Lauf, aber man muss jetzt einfach Ruhe bewahren“, mahnt der sportliche Leiter.

Bis auf die beiden bereits erwähnten gesperrten Akteure dürften am Samstag alle Mann der Sechziger an Bord sein. Auch Torwart Rainer Hausner und Mittelfeldmotor Michael Denz, die zuletzt beide beruflich verhindert waren, sind wieder am Start.

Es ist definitiv keine einfache Situation, jedoch bei weitem auch nicht hoffnungslos, das wäre sicherlich vollkommen übertrieben. Man muss einfach an die starke zweite Halbzeit vom Dienstagabend anschließen, in der der Gegner phasenweise in die eigene Hälfte gedrückt und ein schöner Angriff nach dem anderen gestartet wurde. Jetzt ist noch an der Feinjustierung im Abschluss zu feilen, dann können Majdancevic, Einsiedler, Linner und Co. auch wieder ihre Torerfolge feiern. Am Besten beginnen die Rosenheimer damit schon am Samstag in Bayreuth, gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um die Relegationsplätze zu punkten wäre doppelt schön und wichtig.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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