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Vorschau: SpVgg Greuther Fürth II - SV Wacker Burghausen

Hält Burghausens Kraft trotz Dauerbelastung noch?

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Szene aus dem Hinspiel: Manuel Omelanowsky, der gegen Augsburg seine Tor-Premiere feierte, setzt sich gegen Fürths Christian Derflinger durch, links Marius Duhnke.

Fürth - Spielen, Regenerieren, Abschlusstraining und das in Dauerschleife - der Spielplan der Regionalliga Bayern ist derzeit für einige Teams knüppelhart, so auch für den SV Wacker Burghausen, der am Mittwoch (19 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth II das vierte Spiel binnen zehn Tagen bestreitet.

Für Amateure an sich schon der blanke Wahnsinn, erschwerend kommen die langen Auswärtsfahrten während der Woche hinzu, nach denen die Spieler oft erst in den frühen Morgenstunden ins Bett kommen. Die körperliche Überbeanspruchung mit dem Schlafdefizit gepaart, hat natürlich entscheidende Auswirkungen auf die Regenerationsfähigkeit, vermindert zum einen die Leistungsfähigkeit und steigert die Verletzungsanfälligkeit - ein ziemlicher Teufelskreis.

„Die Belastung für die Spieler ist im Moment extrem, das hat man schon am Samstag in der zweiten Halbzeit gegen Augsburg gesehen, irgendwann ist der Akku einfach leer“, erklärt Burghausens Trainer Patrick Mölzl, der seiner Truppe großen Respekt zollt: „Wie die Jungs das Spiel gegen eine spielerisch sehr starke Augsburger Mannschaft dann in Unterzahl trotzdem noch gewonnen haben, ist nur dank des gigantischen Zusammenhalts möglich.“

Fürth schon mit zehn Punkten aus sechs Spielen

Doch die große Frage lautet: Reicht die Kraft auch noch fürs vierte Spiel innerhalb von zehn Tagen oder muss die Mannschaft der Dauerbeanspruchung Tribut zollen? Für die U23 aus Fürth ist die Partie auch immerhin das vierte Spiel binnen elf Tagen, aber die Jungprofis des Kleeblatts mussten nicht unter der Woche reisen, können ausschlafen und am nächsten Vormittag locker auslaufen. Darüber hinaus haben die Profi-Zweiten, die ja teilweise auch ohne größere Not Spiele absagen und damit ihren Teil zum Terminchaos beitragen, personell ganz andere Möglichkeiten: Der Kader ist wesentlich breiter und zudem gibt es oft auch Verstärkungen aus den Bundesligateam. So auch beim Team von Trainer Timo Rost, das sich nach Niederlagen gegen Schalding und die Löwen am Samstag mit 3:0 in Illertissen behauptet hat: Zehn Punkte hat das kleine Kleeblatt in diesem Jahr aus sechs Spielen schon aufs Konto gebracht!

Hofstetter ist für die nächsten beiden Spiele gesperrt

„Fürth hat viele top ausgebildete Spieler, dazu in den letzten Wochen sehr wertvolle Unterstützung von den Profis bekommen. Das ist eben der Vorteil einer zweiten Mannschaft, die personell immer mal wieder nachlegen kann“, so Mölzl, der seinerseits seinen Kader seit Wochen mit U19-Spielern auffüllen muss. Nach Daniel Muteba, der schon in Schweinfurt debütierte, durfte beim 2:1 gegen Augsburg II auch Lukas Pöllner erstmalig Regionalliga-Luft schnuppern, Julien Richter ist mit 23 Einsätzen im Vergleich dazu fast schon ein „alter Hase“.

Dass Pöllner und Muteba in Fürth weitere Spielpraxis sammeln werden, gilt als sehr wahrscheinlich: Pöllner wird wohl den Platz von Daniel Hofstetter in der Innenverteidigung einnehmen, der Kapitän muss nach seiner Roten Karte sowohl in Fürth als auch am 9. April beim FC Bayern II zuschauen. Und Muteba ist nach der Ausfällen von Kevin Hingerl (Syndesmoseband) und Philipp Knochner (Grippe) ein heißer Kandidat für den Platz neben Stefan Wächter im defensiven Mittelfeld.

"Werden wieder improvisieren müssen"

Weiterhin fehlen wird auch Sascha Marinkovic, der sich vor Wochenfrist in Pipinsried einen Bänderriss zugezogen hat, wann der Torjäger wieder eingreifen kann, steht noch nicht fest, klar ist aber, dass Spieler mit kleineren Blessuren, die im Normalfall ein bis zwei Spiele verpassen, aufgrund des Spielplans gleich vier oder fünf Spiele ausfallen.

Der Einsatz von Muhamed Subasic (Lauftraining nach Grippe) ist ebenso fraglich wie der von Tobi Janietz (berufliche Gründe), Christoph Bann kam nach wochenlanger Verletzungspause gegen Augsburg erstmals wieder über 45 Minuten zum Einsatz, ist aber noch lange nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Mölzl: „Wir werden in Fürth etwas improvisieren müssen.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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