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SV Wacker Burghausen - FV Illertissen 2:0

Bester Saisonstart für Burghausen seit elf Jahren

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Burak Coban klärt hier vor Burghausens Muhamed Subasic, der am Dienstag den ersten Treffer erzielte.

Burghausen - Der SV Wacker Burghausen hat mit drei Siegen am Stück den besten Saisonstart seit elf Jahren hingelegt: Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg konnte am Dienstagabend beim 2:0-Erfolg gegen den FV Illertissen nach anfänglichen Schwierigkeiten überzeugen und hat sich so in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern auf Platz zwei geschoben.

Drei Siege zum Start gab es zuletzt in der Saison 2007/08 in der damaligen Regionalliga Süd unter Trainer Ingo Anderbrügge. Am Ende wurde Wacker Siebter und qualifizierte sich für die neu geschaffene 3. Liga. Wohin die Reise in dieser Saison geht, ist nach drei Spieltagen natürlich noch längst nicht absehbar, aber jeder Trainer, vor allem, wenn er neu ist, wünscht sich natürlich so einen Auftakt. „Mit der Punktausbeute bin ich sehr zufrieden, wobei man schon sagen muss, dass alle drei Spiele auch anders hätten ausgehen können“, ist Schellenberg bewusst, dass es keinen Anspruch darauf gibt, immer schon vor der Pause mit 2:0 in Führung zu gehen. Danach hatte es am Dienstag auch in der Anfangsviertelstunde nicht ausgesehen: Illertissen machte mächtig Betrieb und Wacker schien keine Mittel zu finden, doch mit der ersten echten Möglichkeit gingen die Gastgeber in Front, als Marius Duhnke im Strafraum die Übersicht behielt und Muhamed Subasic mit einem Flachschuss aus acht Metern zur Stelle war (18.).

Nach der Taktikumstellung kommt Burghausen besser ins Spiel

„Nachdem wir auf ein 4-4-2 umgestellt haben, hatten wir die Partie besser im Griff“, fand Schellenberg schnell den taktischen Hebel, während FVI-Coach Stefan Anderl mit zunehmender Spielzeit die fehlenden Räume in der Offensive monierte: Illertissen mit viel Ballbesitz und schönen Kombinationen, aber eben in Räumen, in denen es nicht gefährlich ist. 14 bis 15 Chancen wollte Anderl bei seiner Mannschaft gesehen haben, diese Meinung hatte der 53-Jährige allerdings ziemlich exklusiv: „Wir waren die bessere Mannschaft, deswegen kein Vorwurf an meine Truppe.“ De facto hatten die Gastgeber nur ganz wenige Situationen zu überstehen, in denen echte Gefahr aufkam und auf der anderen Seite hatte Burghausen neben den Treffern noch einige glasklare Einschussmöglichkeiten.

Bachschmid erzielt erstes Tor für Wacker

So musste Volkan Celiktas bei einem Lupfer von Julien Richter mit einem artistischen Fallrückzieher auf der Linie klären (30.), ehe Felix Bachschmid nach einem Pfostenknaller von Richter in der 37. Minute nachlegte - Torpremiere für den Ex-Löwen im Wacker-Dress. „Es macht einfach richtig Spaß, wie sich jeder reinwirft“, freut sich Lukas Aigner, der andere Ex-Löwe über den „geilen Start“ und bekennt: „Ich fühle mich richtig wohl hier.“ Der Vorkämpfer hatte ebenfalls nicht das Gefühl, dass Illertissen übermäßig zwingend war: „Das war mit Sicherheit die beste Mannschaft gegen, die wir bisher gespielt haben, aber wir haben nicht viel zugelassen.“ Im Gegenteil: Der sehr agile Duhnke hätte nach der Pause gleich in mehreren Situationen nachlegen können, hatte aber nicht die nötige Fortune im Abschluss. Schellenberg: „Vor der Pause haben wie die Tore abgeklärt gemacht, nach der Pause hätten wir unsere Möglichkeiten noch besser nutzen müssen. Das müssen wir in den nächsten Spielen noch verbessern.“ Ansonsten hat der Coach eine weitere Steigerung seiner Truppe ausgemacht: „Mittlerweile reagieren wir schon sehr gut auf unterschiedliche Spielsituationen. Jetzt müssen wir noch die Druckphasen des Gegners noch verkleinern und eben unsere Konter besser in Ziel bringen.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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