Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - FC Memmingen

Hochbrisante Partie mit Endspielcharakter für 1860 Rosenheim

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Rosenheim - Am 37. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 5. Mai um 17 Uhr den FC Memmingen zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Der Gast aus Memmingen nimmt aktuell mit 33 Punkten den vorletzten und damit ersten direkten Abstiegsrang der Liga ein. Bis zum Relegationsplatz beträgt der Abstand der Allgäuer zwei Zähler, das rettende Ufer auf Rang 15 ist bereits sieben Punkte entfernt. Und da lediglich noch zwei Partien auszutragen sind, kann das Team von Trainer Stephan Baierl den Ligaerhalt nur noch über eine mögliche Relegation erreichen. Doch dafür sind vermutlich zwei Siege aus den restlichen beiden Begegnungen zwingend erforderlich.

Zuletzt holten die Mannen um Kapitän Dennis Hoffmann zwei Unentschieden. Am vergangenen Freitag musste man sich auf eigenem Platz mit einer Punkteteilung gegen den TSV Buchbach zufrieden geben (1:1). Unter der Woche gelang den Baierl-Schützlingen beim starken Aufsteiger aus Eichstätt ein 2:2 Unentschieden. Dabei vergab man einen Elfmeter und der Ausgleichstreffer der Heimelf fiel erst kurz vor Ende der Begegnung. Also unterm Strich einäußerst unglückliches und nicht zufriedenstellendes Ergebnis für den kommenden Gegner der Sechziger.

"Memmingen wird kratzen und beißen"

Aber auch der Gastgeber selbst weist nicht gerade eine Phase des großen Glücks und der hohen Punktausbeute auf. Dem essentiell wichtigen 1:1 Unentschieden vom vergangenen Wochenende in Bayreuth folgte am Tag der Arbeit eine 2:3 Niederlage beim FV Illertissen. Dass man nach dem deutlichen 0:3 Pausenrückstand doch noch fast ausgleichen konnte, zeigt vor allem die hervorragende Moral und Kampfkraft der Strobl-Schützlinge. „Wir müssen nun endlich mal über die vollen 90 Minuten eine konstant gute Leistung abrufen. Wenn wir das am Samstag schaffen, stehen die Chancen auf einen Heimdreier ganz gut. Wir wissen natürlich, dass Memmingen noch mehr wie wir selbst ums nackte Überleben in der Liga kämpfen muss. Sie werden alles reinwerfen, was ihnen zur Verfügung stehen und sprichwörtlich kratzen und beißen. Darauf müssen und werden wir uns einstellen“, so der Trainer von 1860 Rosenheim Tobi Strobl.

Im letzten Heimspiel der Saison kehrt der zuletzt gesperrte Philipp Maier wieder ins Team zurück, auch Markus Einsiedler steht wieder zur Verfügung. Hinter den Einsätzen von Michael Zant (Muskelverletzung) und Robert Köhler (Erkrankung) steht jedoch ein großes Fragezeichen, mit ihnen ist eher nicht zu rechnen. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

1860 fehlt ein Sieg zum Klassenerhalt

Mit aktuell 40 Zählern auf Platz 14 liegt die Strobl-Elf nur mehr vier Punkte vor dem ersten Relegationsplatz. Bei einem Dreier am Samstag wäre die Messe nun endlich gelesen, eine mögliche Saisonverlängerung könnte endgültig ad acta gelegt werden. Man konnte in der Rückrunde bis dato tatsächlich keinen Heimsieg mehr einfahren. Dies wollen Kapitän Matze Heiß & Co. nun unbedingt noch ändern und sich mit einem guten und vor allem erfolgreichen Spiel von ihrem eigenen Publikum positiv verabschieden.

Sofern Sie über die volle Spielzeit mit Einsatz und Leidenschaft überzeugen, bis an die Leistungs- bzw. Schmerzgrenze gehen können, ist die Wahrscheinlichkeit des ersten Heimdreiers in 2018 groß. Aber auch der Gegner weiß, was das Stündlein geschlagen hat.

Strobl und Mayer wollen würdigen Abschied vor eigenem Publikum

Es wird vermutlich keine Partie werden, die von spielerischen Leckerbissen geprägt ist. Beide Seiten werden jedoch wohl voller Hingabe und Leidenschaft ans Werk gehen, um jeden Zentimeter aufopferungsvoll kämpfen und keinen Deut nachgeben. An Spannung und Brisanz ist die Begegnung daher vermutlich nicht zu überbieten. Es ist auch aus Sicht der Sechziger und deren Anhänger zu wünschen, dass die Mannschaft von Trainer Tobi Strobl und dessen Co Robert Mayer ihren Coaches ein würdiges Abschiedsgeschenk im eigenen Stadion unterbreiten, einen Sieg wie im Hinspiel (1:0) holen und endlich den Deckel auf eine Saison mit Hochs und Tiefs draufmachen können.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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