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Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - SV Seligenporten

1860 Rosenheim geht mit neuem Schwung in die Endspiel-Wochen

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Rosenheim - Zur Nachholpartie vom 25. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag, den 24. April um 19 Uhr den SV Seligenporten zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Nach vielen Englischen Wochen am Stück konnten die Schützlinge von Trainer Tobias Strobl am vergangenen Wochenende auf Grund der spielfreien Runde mal richtig durchschnaufen und neue Kraft tanken. Diverse mannschaftsinterne Events trugen zusätzlich dazu bei, dem Team um Kapitän Matze Heiß neuen Elan einzuhauchen. „Schon auf der Rückfahrt nach der Partie gegen die U23 des FC Bayern München spürte man, dass die Jungs wieder Lunte gerochen haben und der Hunger auf die nächsten Aufgaben wuchs. Auch in den Trainingseinheiten der letzten Tage merkte man deutlich, wie die Gier in den Augen jedes einzelnen zurückkam und einige Prozent mehr an Aggressivität und Willensstärke in die Zweikämpfe reingelegt wurden“, so der Coach der Rosenheimer.

Mit dem SV Seligenporten kommt am Dienstag eine Mannschaft nach Rosenheim, für die es einzig und allein nur noch ums nackte Überleben geht. Zu allererst muss bei derzeit 30 Punkten auf dem Relegationsplatz 17 der direkte Abstieg (ab Rang 18) in die Bayernliga vermieden werden. Dort steht man im heißen Duell gegen den FC Memmingen (aktuell 28 Zähler). Der erste Nichtabstiegsplatz ist neun Punkte entfernt, diesen noch zu erreichen dürfte für die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Roger Prinzen jedoch unrealistisch sein.

Seligenporten ist das schlechteste Auswärtsteam der Liga

Am vergangenen Spieltag holte man auf heimischem Geläuf gegen den starken Aufsteiger aus Eichstätt ein 0:0-Unentschieden, zuvor mussten die Jungs um Kapitän Stanislaus Herzel aber eine herbe 1:4 Klatsche beim FC Schweinfurt hinnehmen. Mit lediglich neun Punkten auf des Gegners Platz ist die Prinzen-Truppe das schlechteste Auswärtsteam der Liga. Auch in der Rückrunden-Tabelle zählen die Gäste zu den schwächsten Mannschaften, aber da liegen die beiden Kontrahenten aus Seligenporten und aus Rosenheim mit je nur zehn Punkten auf Augenhöhe.

Tja, das hätte man in den Reihen der Sechziger nicht mehr für möglich gehalten, nach einer mehr als respektablen Vorrunde noch so in den Abstiegsstrudel hinzugeraten war nicht mehr auf der Agenda der Innstädter gestanden. Aber mit der hohen Anzahl an Punkteteilungen und das Ausbleiben von Erfolgserlebnissen verlor man den Glauben an sich selbst und der eigenen Stärke. Man grübelte und zweifelte viel zu viel ohne befreit aufzuspielen und nun steckt man voll im Kampf um die Relegationsplätze bzw. um den heiklen 15. Rang, der derzeit noch von der SpVgg Bayreuth (34 Zähler) eingenommen wird. Gottseidank konnten die Bayreuther überraschenderweise am Sonntagnachmittag im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Unterföhring nicht weiter punkten und verloren auf eigenem Platz mit 1:2 Toren. Somit bleibt der Abstand der Rosenheimer auf den ersten prekären Rang bei fünf Zählern.

Moral der Rosenheimer ist wieder gesteigert

Die letzten Tage der körperlichen und vor allem mentalen Erholung tat den Spielern des TSV 1860 Rosenheim richtig gut. Aus der knappen 1:2 Niederlage gegen die kleinen Bayern vom Dienstagabend nahm die Truppe viel Selbstvertrauen und eine gesteigerte Moral mit. „Wir freuen uns richtig auf Dienstag, stecken voller Tatendrang und haben ein richtig gutes Gefühl. Wir werden alles dafür tun, gegen Seligenporten den ersten Heimdreier der Rückrunde einzufahren. Natürlich wissen wir auch, dass es für den Gegner um sehr viel geht, sie werden sicher alles versuchen. Darauf bereiten wir uns aber gezielt vor. Der Kampf gegen die Relegation ist eröffnet“, so der optimistische Übungsleiter.

Dem Trainer-Duo Tobi Strobl und Robert Mayer stehen tatsächlich bis auf Fatih Eminoglu und Pius Krätschmer alle Mann zur Verfügung. Auch der zuletzt erkrankte Philipp Maier ist wieder einsatzbereit. Die Verantwortlichen können also aus dem Vollen schöpfen und eine Taktik wählen, die sie ihrer Meinung nach am besten zum Erfolg führen kann.

Viermal muss 1860 noch kämpfen

Es wird sicherlich eine äußerst kampfbetonte und intensive Auseinsetzung zwischen den Kontrahenten werden, die beide unbedingt in der Liga verbleiben wollen. Mit dem Spiel gegen den SV Seligenporten werden für die Rosenheimer die Endspiel-Wochen im Kampf gegen den Abstieg eingeläutet. Am kommenden Samstag geht es zum aktuellen Tabellensechzehnten nach Bayreuth, am 1. Mai zur wiederholt angesetzten Partie in Illertissen und am übernächsten Wochenende empfängt man den derzeitigen Vorletzten, den FC Memmingen. Zum letzten Spieltag in Burghausen sollten hoffentlich alle Abstiegsängste begraben sein, sodass man diese Begegnung dann möglichst befreit angehen kann. Aber zuvor stehen noch viermal 90 Minuten Kampf, Leidenschaft und den Willen bis an oder sogar über die Schmerzgrenze zu gehen auf dem Programm.

Das wirklich Positive an der prekären Situation ist die Tatsache, dass man alles wirklich noch in der eigenen Hand hat und nicht auf fremde Unterstützung angewiesen ist. Natürlich ist man in den Reihen der Innstädter besonders happy über den unerwarteten Auswärtssieg der Unterföhringer in Bayreuth. Dadurch konnte das Punktepolster erhalten bleiben. Nun muss man aber noch die eigenen Hausaufgaben erledigen.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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